Die Jugendoffiziere – Partner für Sicherheitspolitik

Partner für Sicherheitspolitik (Quelle: Bundeswehr/Hubbe)
Als Referenten für Sicherheitspolitik sind Jugendoffiziere ein wesentlicher Bestandteil der Öffentlichkeitsarbeit der Bundeswehr. Seit 1958 stellen sie sich in Vorträgen, Diskussionen und Seminaren Fragen zur deutschen Sicherheits- und Verteidigungspolitik.
Um diesen Auftrag erfüllen zu können, müssen Jugendoffiziere hohen Anforderungen gerecht werden. Sicherheitspolitisches Interesse und fundiertes Wissen sowie ein sicheres Auftreten in der Öffentlichkeit sind dabei genauso Voraussetzung wie ein abgeschlossenes Hochschulstudium.
Über das Land verteilt gibt es 94 Jugendoffiziere, die allesamt über mehrjährige Erfahrung als militärische Vorgesetzte verfügen. Vielfach können sie auch auf eigene Erlebnisse in Auslandseinsätzen in Afghanistan, dem Kosovo oder vor der Küste Libanons zurückblicken.
Im Einvernehmen mit den Kultusministerien und streng am Beutelsbacher Konsens orientiert, versuchen die Jugendoffiziere zu helfen, das Verständnis für das komplexe Gebiet der Sicherheitspolitik zu fördern. Seien Sie herzlich eingeladen sich auf den folgenden Seiten detailliert über die verschiedenen Angebote der Jugendoffiziere zu informieren.
1955 wurde die Bundeswehr aufgestellt, bereits 1958 ist die Institution „Jugendoffizier“ ins Leben gerufen worden. Die Jugendoffiziere sind damit fast so „alt“ wie die Bundeswehr selbst und gehören zu den frühesten – damals neu geschaffenen – Institutionen der Streitkräfte.
In der interaktiven Simulation Politik und internationale Sicherheit (POL&IS) können die Teilnehmer Weltpolitik live erleben.
Es wird nicht gepaukt sondern diskutiert. Jugendoffiziere stellen sich den Fragen der Schüler, geben spannende Einblicke in die internationale Politik und helfen, die komplexen Zusammenhänge von Frieden und Sicherheit in der Welt zu verstehen.
Die Welt verändert sich ständig. In Brüssel, Berlin und Straßburg werden die Weichen der Sicherheitspolitik immer wieder neu gestellt. Ein Besuch vor Ort vermittelt Pädagogen und anderen Multiplikatoren einen besonderen Einblick.
Einmal hinter das Kasernentor blicken – das interessiert viele Jugendliche. Sie sind herzlich eingeladen zum Besuch bei der Truppe.
Für Politik gibt es kein Standardrezept. Das gilt auch für die Sicherheits- und verteidigungspolitik. Sie verlangt nach komplexen Lösungen und flexiblen Programmen. Stoff genug für spannende Fragen und Diskussionen – auch mit den Jugendoffizieren der Bundeswehr.
Jugendoffiziere brauchen nicht nur eine gute Ausbildung; auch ihre Persönlichkeit muss den Anforderungen als Öffentlichkeitsarbeiter der Bundeswehr gerecht werden.
Die Jugendoffiziere sind als Öffentlichkeitsarbeiter der Bundeswehr überall in Deutschland zu erreichen. Sie stehen für Fragen, Vorträge und Diskussionen gern bereit.