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Dossier: Afrika-Engagement

deutscher Soldat gibt zwei malischen Soldaten Fahrunterricht

Ausbildung malischer Soldaten durch die Bundeswehr (Quelle: Bundeswehr/Bier)

Deutschland engagiert sich aktiv in Afrika. Auch die Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr sind im Rahmen von VN- oder EU-geführten Missionen auf dem Kontinent im Einsatz. Sie unterstützen, bilden aus, beraten und helfen.

Deutschland und Europa handeln dabei immer unter dem Aspekt, „dass Afrika seine Verantwortung selbst in die Hand nehmen kann“, sagte Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen bei einem Truppenbesuch in Mali. „Afrika ist uns wichtig!“, betonte sie.

Aktuelles

  • Politiker im Bundestag hören einer Rede zu

    MINUSMA: Bundestag verabschiedet neues Mandat

    Der Deutsche Bundestag hat am 26. Januar 2017 ein neues Mandat für die Beteiligung der Bundeswehr an der UN-Mission MINUSMA verabschiedet. Neben dem bisherigen Beitrag sollen zukünftig auch Hubschrauber in den Norden Malis verlegt werden, um die Rettungskette der Mission sicherzustellen.


  • Von der Leyen spricht mit Soldaten

    Verteidigungsministerin besucht Truppe in Afrika

    Ursula von der Leyen ist am 18. Dezember zu einer Reise nach Westafrika aufgebrochen. Nach Stationen in Nigeria und Mali besucht sie zum Abschluss Niger. In der Hauptstadt Niamey betreibt die Bundeswehr einen Lufttransportstützpunkt für die Einsätze in Mali.


  • Malische Kinder

    Bericht im Kabinett: Flüchtlingslage

    Die EU-Migrationspartnerschaften mit wichtigen Transit- und Herkunftsstaaten Afrikas sollen helfen, die illegalen Migrations- und Flüchtlingsströme zu bewältigen. Auch Rückführungen sollen dadurch erleichtert werden. Das berichteten Außenminister Steinmeier und Entwicklungsminister Müller im Kabinett.


  • Namibisches Sanitätspersonal im Labor

    Sanitätsdienst der Bundeswehr unterstützt Namibia

    In der seit 1990 von Südafrika unabhängigen jungen demokratischen Republik Namibia ist in Windhuk ein militärisches Beraterteam von Bundeswehrsoldaten stationiert. Das siebenköpfige deutsche Expertenteam berät die namibischen Streitkräfte in Aufbau und Ausbildung. Mit dabei auch drei Berater des Zentralen Sanitätsdienstes.


  • Ein Hubschrauber Tiger beim Flug in Masar-i Scharif

    Deutschland prüft Hubschraubereinsatz in Mali

    Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen und Außenminister Frank-Walter Steinmeier haben den Vereinten Nationen angeboten, die Entsendung deutscher Hubschrauber für den VN-Einsatz MINUSMA nach Mali zu prüfen.


Im Fokus

  • Zwei Transall vom Typ C-160 in Niamey

    Lufttransport für Mali-Einsatz: Der Stützpunkt in Niger

    Soldaten der Luftwaffe sind in Niamey, der Hauptstadt der Republik Niger, stationiert. Von dort werden zwei Luftfahrzeuge vom Typ C-160 Transall als Teil des deutschen Beitrags zur UN-Mission MINUSMA im benachbarten Mali eingesetzt.


  • ECOWAS-Gebäude in Abuja

    ECOWAS: Die westafrikanischen Staaten arbeiten zusammen

    Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen hat im Rahmen ihrer Afrika-Reise den Sitz der ECOWAS-Kommission im nigerianischen Abuja besucht. Die ECOWAS ist in einigen Bereichen mit der EU vergleichbar. Die internationale Organisation engagiert sich auch in der Sicherheitspolitik und wird als Akteur in Westafrika immer wichtiger.


  • Von Boko Haram entführte Frauen

    Terror, Hunger, Leid: Die Terrormiliz Boko Haram in Nigeria

    Im Dezember vergangenen Jahres kamen positive Nachrichten aus Nigeria: Die Terrormiliz Boko Haram sei „technisch besiegt“, verkündete Präsident Muhammadu Buhari. Tatsächlich war es den Nigerianern im Zuge der Zusammenarbeit der Multinational Joint Task Force (MNJTF) mit den tschadischen, nigrischen und kamerunischen Streitkräften gelungen, die Gruppe deutlich zu schwächen.


  • Tuareg-Karawane durch die Sahara – Link zum Beitrag

    Der Konflikt im Norden Malis: Die Tuareg spielen eine bedeutende Rolle

    In Mali führte der Tuareg-Aufstand von 2012 zur französischen Intervention unter dem Mandat der Vereinten Nationen (VN) – und schließlich auch zum Einsatz der Bundeswehr. Das Nomadenvolk spielt im Norden des Landes eine wichtige, aber widersprüchliche Rolle: Verschiedene Tuareg-Gruppen im Grenzgebiet von Algerien, Niger und Mali bilden seit jeher unterschiedliche und wechselnde Allianzen.


  • Niamey aus der Vogelperspektive

    Niger – ein wichtiges Transitland für Flüchtlinge

    Der Niger ist ein wichtiges Transitland für Flüchtlinge. Die Regierung kämpft mit internationaler Unterstützung gegen Terroristen, die unter anderem aus dem Nachbarland Mali in das bitterarme Land einsickern. Neuerdings unterhält die Bundeswehr im Niger einen Lufttransportstützpunkt. Er dient der logistischen Unterstützung des Bundeswehr-Einsatzes in Mali.


  • Einheimischer Arbeiter in einer Goldmine

    Staaten kommen durch kluges Ressourcenmanagement wieder auf die Beine

    Damit Staaten nach Konflikten wieder auf die Beine kommen, brauchen sie eine stabile Wirtschaft. Womit könnte man die einfacher ankurbeln, als vorhandene Bodenschätze zu fördern? „Der Gedanke liegt nah, aber so leicht ist es leider nicht“, sagt Vita Roy.


  • Somalischer Soldat steht vor mehreren Waffen

    Somalia wird unterstützt im Kampf gegen al-Shabaab

    Die Europäische Union unterstützt die seit August 2012 existierende Bundesregierung Somalias bei dem Kampf gegen die Miliz al-Shabaab. An der Ausbildungs- und Beratungsmission European Union Training Mission (EUTM) Somalia ist auch die Bundeswehr beteiligt.


  • Deutscher und somalischer Soldat im Gespräch - Link zum Video

    Video: EUTM Somalia – Einsatz in einem der gefährlichsten Länder der Welt

    Rund 200 Soldaten aus zwölf Nationen leisten bei der Trainings- und Ausbildungsmission am Horn von Afrika einen wichtigen Beitrag zur Stabilisierung des Landes.


  • Einwohner von Mali – Link zum Video

    Video: Das Einsatzland Mali – in 60 Sekunden

    Mit mehreren hundert Soldaten beteiligt sich die Bundeswehr an zwei von insgesamt drei Einsätzen im afrikanischen Mali – einem Staat, der 2012 nach einem Militärputsch ins Chaos abrutschte.


Hintergrund

  • Somalische Soldaten vor Karte

    Reader Sipo: Ertüchtigung als neue Strategie europäischer Sicherheitspolitik

    Um zu verhindern, dass an der Peripherie Europas vermeintliche Rückzugsorte für Terroristen, Korridore irregulärer Migration oder Behinderungen internationaler Handelswege entstehen, sollen die offiziell anerkannten staatlichen Sicherheitskräfte unterstützt werden. Das umfasst zum einen Beratungs- und Ausbildungsmaßnahmen, zum anderen die Lieferung von Ausrüstung, Waffen und Munition.


  • Zeichnung stellt Vernetzung dar

    Video: Internationales Konfliktmanagement – Deutschland handelt vernetzt

    Der „Vernetzte Ansatz“ bietet ein Leitbild für das internationale Krisen- und Konfliktmanagement. Militärische, polizeiliche und zivile Akteure arbeiten gemeinsam an der Stabilisierung von Konfliktregionen.


  • Malische Soldaten bei Schießausbildung

    Reader Sipo: Transnationale Sicherheitsfragen in Westafrika

    Terrorismus und Organisierte Kriminalität haben gerade in Westafrika vor allem eins gemein: Sie überschreiten staatliche Grenzen und erschweren dadurch sowohl polizeiliche Strafverfolgungsmaßnahmen als auch konventionelle politische wie militärische Lösungen. Inwieweit sind das schwierige Erbe der konflikthaften 1990er Jahre und schwache staatliche Institutionen ursächlich für das Entstehen und Erstarken nicht-staatlicher Gewaltakteure, Schattenwirtschaften und Schmuggelrouten?


  • Einheimische auf dem Markt

    Afrikapolitische Leitlinien der Bundesregierung beschlossen

    Das Bundeskabinett hat am 21. Mai 2014 die „Afrikapolitischen Leitlinien der Bundesregierung“ beschlossen. Die Afrikapolitischen Leitlinien fassen Rahmenbedingungen, Grundsätze und Schwerpunkte der Afrikapolitik der Bundesregierung zusammen. Sie gehen ein auf den Wandel in Afrika und auf die sich verändernde Stellung Afrikas in der Welt während der vergangenen Jahre.


  • Deutscher Soldat mit kongolesischen Kindern

    Sicherheitspolitik in Afrika

    Vor dem Hintergrund der zahlreichen Krisen wird die Sicherheitspolitik der Afrikanischen Union (AU) vorgestellt und die Politik der internationalen Organisationen zur Unterstützung afrikanischer Friedens- und Sicherheitsbemühungen untersucht. Trotz vorhandener logistischer und finanzieller Schwierigkeiten ist bei den Afrikanern die Idee der Eigenverantwortung angekommen und spiegelt sich in zahlreichen Beiträgen zu friedenssichernden Operationen wider. (Ausgabe 03/2014)


  • Entwicklungs-, außen- und sicherheitspolitische Instrumente der Konfliktbewältigung

    Fehlende staatliche Strukturen, schlecht funktionierende oder unzureichend legitimierte Regierungen und die damit einhergehenden Folgeprobleme sind eine zentrale Herausforderung in Entwicklungsländerregionen. Teilweise handelt es sich um besonders schwierige Fälle von gescheiterten Staaten, aber vielfach auch um verwundbare oder anfällige Systeme. In diesen kann der Staat zwar durchaus wirksam sein, möglicherweise ist er aber nicht in der Lage, sein Gewaltmonopol in allen Landesteilen durchzusetzen oder seine Repräsentanten besitzen keine ausreichende Legitimität. (Ausgabe 03/2013)


Blauhelm-Mission in Mali

  • Leereintrag
  • NH 90 beim Start

    Thema der Woche: Die Rettungskette im Mali-Einsatz

    Vier Hubschrauber des Typs NH-90 hat die Bundeswehr nach Gao im Norden Malis entsandt. Ab März stehen sie bereit, um Verletzte und Verwundete der UN-Mission MINUSMA zu retten – auch unmittelbar vom Gefechtsfeld.


  • NH 90 wird ausgeladen

    Video: Hubschrauber für den Mali-Einsatz

    Ab März werden insgesamt vier deutsche Hubschrauber des Typs NH-90 in Mali bereit stehen, um Verletzte oder Verwundete zu retten. Doch zuvor mussten die Maschinen selbst auf die Reise gehen.


  • Eisernes Kreuz auf blauem Hintergrund

    MINUSMA: Sanitätsdienstliche Unterstützung durch deutsche Soldaten in Gao

    Am Sonntag, den 19. Februar, nahmen deutsche gemeinsam mit niederländischen Sanitätskräften auf Bitte der örtlichen Vertreter der Vereinten Nationen einen Teil von Verletzten eines IED-Anschlags auf und brachten die Verletzten in das zivile Krankenhaus nach Gao.


Ausbildungsmission EUTM Mali

  • Leereintrag
  • Porträt eines Kampfmittelabwehrspezialisten - Link zum Beitrag

    Im EU-Einsatz in Mali: Ein Experte für Explosives

    Manchmal ist es der Blick für Details, der Leben rettet. Daniel Z. hat ihn. Er muss ihn haben: Der Hauptfeldwebel sucht beim EU-Einsatz in Mali nach Kampfmitteln und Sprengfallen.


  • Soldat mit Waffe, im Hintergrund Bevölkerung – Link zum Beitrag

    Die Sicherheitslage im Norden Malis

    Gao liegt im Norden Malis und ist mit knapp 90.000 Einwohnern einer der größten Städte des Nordens. Doch die Stadt am Ufer des Nigers kämpft noch immer mit den Folgen der Besetzung durch islamistische Rebellengruppen bis 2013 und gilt heute als Drehkreuz für Flüchtlinge aus Afrika und den Drogenschmuggel nach Europa.


  • Deutsche Einsatzsoldaten im Gespräch in einer Steppenlandschaft – Link zur Übersicht

    Thema der Woche: Die Bundeswehr in Mali

    Noch in diesem Monat muss der Bundestag entscheiden, ob sich die Bundeswehr weiter am UN-Einsatz MINUSMA in Mali beteiligen soll. Nicht nur das Ende des derzeitigen Mandats setzt das Thema auf die politische Tagesordnung.


Aus dem Atalanta-Einsatz

  • Leereintrag
  • Seefernaufklärer P-3C vor dem Start auf dem Flughafen – Link zum Beitrag

    Horn von Afrika: Marineflieger kehren heim

    Seit Mitte September liefern die Marineflieger mit ihren Aufklärungsflugzeugen wichtige Erkenntnisse für den Atalanta Einsatz am Horn von Afrika. Nun kehren die Soldaten aus dem niedersächsischen Nordholz erst mal nach Hause zurück, denn Seegang und Witterungsbedingungen des bevorstehenden Winter-Monsuns ermöglichen es den Piraten kaum, in See zu stechen.


  • Soldat läuft zur P-3C „Orion“ – Link zum Artikel

    Wieder im Einsatz: Seefernaufklärer verstärkt Atalanta

    Nach einer fast dreimonatigen Unterbrechung ist die P-3C Orion zurück am Horn von Afrika. Mitte Juni hatten die Soldaten aus Nordholz das Einsatzgebiet planmäßig aufgrund des bevorstehenden Monsuns verlassen. Nun meldet sich der Seefernaufklärer bei der Anti-Piraterie-Operation der Europäischen Union zurück.


  • Soldat mit Fernglas auf der Brücke

    Fregatte Bayern am Horn von Afrika: Seewache bei Tag und Nacht

    Einheiten der deutschen Marine schützen am Horn von Afrika die Schiffe des Welternährungsprogramms sowie See- und Handelsrouten. Seit gut vier Monaten ist auch die Fregatte Bayern bei Atalanta im Einsatz. Die Brücke, die Operationszentrale und der Leitstand sind dabei zu jeder Uhrzeit besetzt.



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Stand vom: 26.01.17 | Autor: Florian Manthey


http://www.bmvg.de/portal/poc/bmvg?uri=ci%3Abw.bmvg.journal.dossiers.afrika_engagement