Die Generalinspekteure der Bundeswehr

Der Generalinspekteur: Ranghöchster Soldat der Bundeswehr (Quelle: Bundeswehr/Bienert)
Fünfzehn Generalinspekteure hatte die Bundeswehr seit ihrer Gründung im Jahr 1955.
Generalinspekteur der Bundeswehr
Schneiderhan war der 14. Generalinspekteur seit Gründung der Bundeswehr, und er hat mit über sieben Jahren so lange an der Spitze der Streitkräfte gestanden, wie kein Generalinspekteur vor ihm.
Der Generalinspekteur, der wohl die meisten Standortwechsel zwischen Bundeshauptstadt und NATO-Sitz hatte.
Der Generalinspekteur, der die NATO-Erweiterung miterlebte und den Kriegseinsatz in Jugoslawien koordinierte.
Er gestaltete die strategische Neuausrichtung und plädierte für die Wahrnehmung internationaler Verantwortung.
Man könnte ihn als „Generalinspekteur der Einheit“ bezeichnen.
Altenburg sah sich mit der wohl umstrittendsten militärischen Entscheidung der Nahkriegszeit konfrontiert: Die Stationierung der Pershing-II-Raketen.
Vergrößerung und Anfeindung. Während der Amtszeit des Generalinspekteurs wird das deutsche Heer um drei zusätzliche Brigaden aufgestockt und sieht sich gleichzeitig mit massiven Gegendemonstrationen bei öffentlichen Gelöbnissen in Bremen konfrontiert.
In den Jahren schwerer Grenzzwischenfälle mit der DDR brauchte man einen besonnen vorgehenden Mann als Generalinspekteur der Bundeswehr.
Der erste Mann der Marine als Generalinspekteur der Bundeswehr.
Den Plan des Studiums der Musik verworfen und stattdessen vierter Generalinspekteur der Bundeswehr geworden.
Der Nachfolger von General Foertsch trat schon zwei Jahre nach seiner Ernennung zurück. Er lebte Standhaftigkeit im Dienst und bei seinen Entscheidungen.
Ein General, der den "einfachen" Soldaten nicht im Stich ließ, und in der Kuba-Krise einen kühlen Kopf behielt.
Adolf Heusinger war der erste Generalinspekteur der Bundeswehr in Deutschland. Seine Amtszeit von vier Jahren stand ganz im Zeichen der behutsamen Annäherung an die NATO-Mitgliedsstaaten.