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Dossier: Cyber-Verteidigung

Soldat am Laptop

Vom Großwaffensystem bis zum Soldaten im Feld ist die Bundeswehr hochgradig vernetzt. (Quelle: Bundeswehr/Burow)

Moderne, digital vernetzte Staaten wie Deutschland werden immer häufiger aus dem Cyber-Raum angegriffen. Deutschland muss sich gegen diese Bedrohung schützen. Der Bundeswehr kommt dabei eine wichtige Rolle zu, um gemeinsam mit anderen Institutionen einen Schutz gegen Cyber-Angriffe von außen zu gewährleisten.

Aktuelles

  • Leinhos im Gespräch

    Cyberabwehr – das Schaffen von Notwendigem

    Mit ihren Plänen zur Bündelung der Cyber- und IT-Fähigkeiten hat Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen im April die Aufstellung eines neuen Organisationsbereichs bekannt gegeben: Cyber- und Informationsraum (CIR). Es ist die Bündelung schon bestehender digitaler Kräfte und deren Aufwuchs.


  • Leinhos im Porträt

    Aufbaustab Cyber- und Informationsraum: Interview mit Generalmajor Ludwig Leinhos

    In modernen Gesellschaften, wie die der Bundesrepublik Deutschland, sind die Menschen aber auch die Institutionen und Organisationen vernetzter denn je. Die zunehmende Digitalisierung bietet eine nie dagewesene Freiheit und große Chancen. Gleichzeitig sind wir dadurch angreifbar wie nie zuvor. Die Bundeswehr passt sich dieser Entwicklung an und hat mit ihren Plänen zur Bündelung der Cyber- und IT-Fähigkeiten den nächsten Schritt getan.


  • Suder spricht

    Steuerungsboard Cyber- und Informationsraum tagt erstmals

    Das Steuerungsboard Cyber- und Informationsraum ist unter Leitung von Staatssekretärin Katrin Suder am 5. Juli zum ersten Mal zusammengetroffen. Nicht irgendein Termin, sondern eine bedeutende Premiere, wie Suder zum Auftakt im Verteidigungsministerium (BMVg) deutlich machte. Sie sagte: „Wir machen eine neue Dimension auf.“


Im Fokus

  • Plakat „Deutschlands Freiheit wird auch im Cyberraum verteidigt“

    Verteidigung im Cyberraum

    Startende Flugzeuge und viele Ausstellungsstücke, so kennt man die Internationalen Luft- und Raumfahrtausstellung ILA in Berlin. Neben der Fliegerei ging es diesmal auch um die Cyberwelt. In einem Workshop angeregt durch die Bundeswehr tauschte man sich zu den Themen Cyber-Sicherheit und Cyber-Abwehr aus.


  • Marinesoldat mit Laptop – Link zum Beitrag

    IT-Absolventen wählen Bundeswehr unter die beliebtesten 30 Arbeitgeber

    Was die Bundeswehr jüngst bei angehenden Ingenieuren geschafft hat, ist ihr nun auch für IT-Absolventen gelungen: Zu Deutschlands Top-30-Arbeitgebern gehören. Im trendence Graduate Barometer – IT Edition – 2016 steht die Bundeswehr auf Platz 27 und erreicht damit die beste Platzierung bisher. Im harten Wettbewerb mit IT-Branchengrößen um die gesuchten Fachkräfte hat sich die Bundeswehr gegenüber dem Vorjahr um 11 Plätze verbessert.


  • Gruppenbild mit der Ministerin

    Auftrag: Cyber-Verteidigung

    Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen hat am 26. April 2016 die Pläne zur Bündelung der Cyber- und IT-Fähigkeiten der Bundeswehr vorgestellt. Vorgesehen sind die Einrichtung einer eigenständigen Abteilung im BMVg und die Aufstellung eines militärischen Organisationsbereichs für den Cyber- und Informationsraum (CIR) mit einem Inspekteur an der Spitze sowie zwei neuen Dienststellen.


  • Gesprächssituation beim Unseminar

    Unseminar: Austoben auf dem digitalen Schlachtfeld

    Das Zentrum Informationsarbeit Bundeswehr in Strausberg hat das erste Unseminar zum Thema Cyber- und Informationsraum veranstaltet. Vom 24. bis zum 27. April 2016 haben die Teilnehmer nicht nur einen innovativen Einblick in die sicherheitspolitischen Herausforderungen erhalten; sie konnten auch ihre eigenen strategischen Cyber-Fähigkeiten in einem Planspiel testen.


  • Suder im Interview

    Die Bundeswehr im Cyber- und Informationsraum: Eine Investition in die Zukunft!

    Im Nachgang zur Anhörung im Deutschen Bundestag am 22. Februar 2016 zum Thema „Die Rolle der Bundeswehr im Cyberraum“ erklärt Rüstungsstaatssekretärin Katrin Suder im Interview, wie sich die Bundeswehr auf die Herausforderungen im Cyber- und Informationsraum einstellt. Es existiere bereits „viel Entwicklungspotenzial“, das gebündelt werden müsse.


Projekt Digitale Kräfte

  • Soldat im Portät - Link zum Beitrag

    Projekt Digitale Kräfte: Ein Netzwerker im Gelände

    Mit ihrem Projekt Digitale Kräfte sucht die Bundeswehr IT-Talente – und zwar nicht nur für den Dienst in klimatisierten Büros. Maik Dams ist ein gutes Beispiel dafür, welche außergewöhnlichen Möglichkeiten die Truppe engagierten ITlern bietet.


  • Nitsch im Porträt – Link zum Beitrag

    Projekt Digitale Kräfte: Forschen für Roboter mit Gefühl

    R2-D2 und C-3PO aus der Star-Wars-Saga sind mehr als nur Roboter. Sie sind auch treue Gefährten von Luke Skywalker – und sie haben Verena Nitsch schon als Kind fasziniert. Die Junior-Professorin ist ein Gesicht der neuen Bundeswehr-Kampagne zur Gewinnung von IT-Talenten, dem Projekt Digitale Kräfte.


  • Soldatin im Porträt – Link zum Beitrag

    Projekt Digitale Kräfte: Offizier, Mutter und IT-Studentin

    Mit dem Projekt Digitale Kräfte sucht die Bundeswehr IT-Talente. Dabei geht es um mehr als „nur“ um Server, Chips und viele Kabel. Leutnant Teresa Schömburg, eine Protagonistin der Kampagne, ist hierfür ein gutes Beispiel.


  • Porträt von Sepp Matthase an Deck – Link zum Beitrag

    Projekt Digitale Kräfte: Ein IT-Fachmann auf hoher See

    Sepp Matthaes will etwas von der Welt sehen. Aber er ist auch mit Leib und Seele Computer-Experte. Wie die Marine beides möglich macht, erklärt der Obermaat im Projekt Digitale Kräfte, der neuen Kampagne der Bundeswehr zur Gewinnung von IT-Talenten.


  • Screenshot Kampagnenseite – Link zum Beitrag

    Projekt Digitale Kräfte: Neue Kampagne startet

    Im Wettbewerb um die besten Köpfe aus dem IT-Bereich geht die Bundeswehr in die Offensive. Am 15. März ist das Projekt Digitale Kräfte als Teil der Arbeitgeberkampagne „Mach, was wirklich zählt“ gestartet.


Hintergrund

  • Soldat am Computer

    Der Cyberspace und die Streitkräfte

    Technologische Fortschritte haben das Wesen der Kriegführung seit Beginn der Industriellen Revolution kontinuierlich verändert. Die Nutzung von Cyber-Techniken für militärische Zwecke markiert die jüngste Phase in einer langen Geschichte von Veränderungen und Anpassungen. Kein vernünftig denkender Mensch wünscht sich Krieg, und Streitkräfte sind heute meist auf Abschreckung ausgerichtet. Um Angriffe jedoch wirksam verhindern zu können, bedarf es wirkungsvoller Cyber-Fähigkeiten. Wie schon die Strategen im alten Rom wussten: „Wer Frieden will, muss für den Krieg gewappnet sein.“


  • Plakat mit Aufschrift „Experten-Workshop – Perspektiven Cybersicherheit“

    Weißbuchprozess: Bundeswehr sucht Dialog mit Cyber-Community

    Der achte Expertenworkshop zum neuen Weißbuch am 17. September 2015 ging der Frage nach, wie bedeutsam das Thema Cyber für die deutsche Sicherheitspolitik ist. Der fachliche Austausch zwischen Sicherheitspolitikern und Cyber-Experten aus dem In- und Ausland hat gezeigt, dass sich die Bundeswehr und andere staatliche Organisationen noch stärker auf die Herausforderungen im Cyberraum einstellen müssen.


  • Ministerin spricht zur Kamera

    Von der Leyen reformiert Cyber-Strukturen

    „Der Cyberraum nimmt immer mehr an Bedeutung zu“, erklärte Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen am 16. September 2015 in Berlin. Ein Aufbaustab im BMVg soll deshalb in den kommenden Monaten ein Konzept entwickeln, das die bisherigen Aktivitäten und Zuständigkeiten der Bundeswehr im Cyber- und Informationsraum organisiert und zusammenführt.


  • Interview mit Cyber-Expertin Ziolowski

    Interview mit der Cyber-Expertin Katharina Ziolkowski

    Während der "Cyber Defence in Europe"-Konferenz am 26. März 2015 in Berlin hat die deutsche Cyber-Expertin, Katharina Ziolkowski, der Redaktion der Bundeswehr ein Interview gegeben.


  • Schloss und Zahlencodes - Link zum Beitrag

    Überblick: Cyber-Abwehr der Bundeswehr

    Die Hackerangriffe auf den französischen Sender TV5 Monde im April haben einmal mehr die Verwundbarkeit unserer digitalisierten Welt aufgezeigt. Die Attacken hätten genauso gut die Bundeswehr treffen können. Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen betonte erst kürzlich während einer Reise durch die Baltischen Staaten: „Die gesamte Cyberthematik wird die Zukunft bestimmen und hat auch heute schon starke Auswirkungen auf unseren Alltag in der Verteidigungspolitik“.


  • Ziolkowski bei der Cyperwar Podiumsdiskussion - Link zum Beitrag

    Cyberwar-Diskussion: Die digitale Front und das Völkerrecht

    Erfordern Cyberangriffe im bewaffneten Konflikt ein Völkerrecht 2.0? Zwei Referenten des Verteidigungsministeriums haben mit weiteren Experten die militärischen, sicherheitspolitischen und völkerrechtlichen Aspekte der Kriegszone Internet diskutiert.


Multimedia

Statements, Interviews und Reden


FußFzeile

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Stand vom: 26.07.16 | Autor: Florian Manthey


http://www.bmvg.de/portal/poc/bmvg?uri=ci%3Abw.bmvg.journal.dossiers.cyber