ISAF
Im Einsatz für die Stabilisierung Afghanistans

Deutschland engagiert sich als Teil der internationalen Gemeinschaft in Afghanistan, um zu verhindern, dass das Land wieder zum Rückzugsraum internationaler Terroristen wird. Die Internationale Schutztruppe in Afghanistan, ISAF, unterstützt die afghanische Regierung dabei, ihre Bevölkerung zu schützen und Wiederaufbau und Entwicklung zu ermöglichen.
Deutschland hat sich von Anfang an als Mitgliedsstaat der Vereinten Nationen und seit August 2003 im Rahmen des NATO-Bündnisses engagiert. Es geht im Kern um drei Dinge: um unsere eigene Sicherheit, die unserer Verbündeten und um die Zukunft Afghanistans.
Die Bundesregierung will Afghanistan in die Lage versetzen, die entstehende Demokratie gegen Extremisten zu verteidigen. Ein Staat muss die Sicherheit seiner Einwohner gewährleisten und sich in Frieden entwickeln können. Zentral für den Erfolg ist, dass Afghanistan die Verantwortung für seine Sicherheit selbst übernimmt. Deswegen hilft die Bundesregierung auch besonders beim Aufbau der afghanischen Polizei und der Armee. Gleichzeitig unterstützt Deutschland den zivilen Aufbau des Landes. Je besser Afghanistans wirtschaftliche und gesellschaftliche Perspektive ist, desto besser sind die Aussichten auf langfristige Stabilität.
Nach dem Sturz des Taliban-Regimes einigten sich die größten ethnischen Gruppen Afghanistans im November und Dezember 2001 anlässlich der Petersberger Konferenz auf eine „Vereinbarung über provisorische Regelungen in Afghanistan bis zum Wiederaufbau dauerhafter Regierungsinstitutionen“ (Bonner Vereinbarung). Damit schufen sie die Grundlage für die internationale Truppe ISAF, deren Aufstellung der Weltsicherheitsrat am 20. Dezember 2001 beschloss. Der Deutsche Bundestag hat am 22. Dezember 2001 das Mandat für die Beteiligung der Bundeswehr am ISAF-Einsatz erteilt.






