Eine junge Frau mit einer Tarnweste steigt in ein militärisches Fahrzeug.
© Bundeswehr / Tom Twardy
KategorieGirls' Day

Girls’ Day 2024 im BMVgBundesministerium der Verteidigung: Frauen können das!

Ein Tag im Bendlerblock, zwischen Fliegerkombi, Dosenbrot und Pressemitteilung – die Gelegenheit gibt es nicht alle Tage. Auch 2024 öffnete der Berliner Sitz des Verteidigungsministeriums seine üblicherweise fest verschlossenen Türen zum Girls’ Day für interessierte junge Frauen. Mehr Frauen für Sicherheitspolitik und Truppe zu gewinnen, steht weit oben auf der Agenda des Verteidigungsministers.

Am 25. April 2024 fand der diesjährige Mädchen-Zukunftstag statt – so auch im Verteidigungsministerium. 36 Schülerinnen bekamen im Berliner Bendlerblock seltene Einblicke und informierten sich über Berufe in Ministerium und Bundeswehr, die auch 2024 immer noch überwiegend von Männern ausgeübt werden.

Klischeefreie Berufsorientierung

An fünf verschiedenen Stationen stellten Soldatinnen und zivile Mitarbeiterinnen sich selbst und ihre Arbeit vor. Von der Hubschraubertechnikerin über die Protokollsoldatin bis hin zur Pressesprecherin – die Berufspalette im Geschäftsbereich des BMVgBundesministerium der Verteidigung ist groß. Mit der Teilnahme am Girls’ Day möchte das BMVgBundesministerium der Verteidigung langfristig mehr Frauen für diese Berufe gewinnen. 

An der Station von Pressesprecherin Natalie gab es deshalb eine kleine politische Diskussion zu dem Thema. Auf die Frage, warum die Bundeswehr mehr Frauen bräuchte, antwortete eine Teilnehmerin, Männer und Frauen hätten oft andere Charaktereigenschaften: „Wenn man das mischt, kommt eine coole Truppe zusammen.“ Ein weiteres Mädchen wies darauf hin: „Frauen können das alles genauso gut machen wie Männer – und Frauen machen es anders als Männer. Jeder geht anders mit einem Problem oder mit einer Aufgabe um.“ Eine dritte junge Frau forderte schlicht: „Kein Beruf sollte ein reiner Männerberuf sein.“ 

  • Eine Soldatin steht vor einer Gruppe und spricht zu ihnen

    Korvettenkapitän Nana begrüßte die Mädchen im Bendlerblock. Es folgte ein Tag voller spannender Eindrücke.

    © Bundeswehr/Tom Twardy
  • Eine Frau sitzt in einem Gefechtsfahrzeug mit Schutzweste, während eine Soldatin ihr alles erklärt

    Die Rettungssanitäterinnen Hauptfeldwebel Julia und Stabsunteroffizier Celina kamen mit ihrem Yak in den Bendlerblock. Der Yak ist quasi der Krankenwagen der Bundeswehr. Hier durften die Mädchen einmal selbst mit Schutzweste am Steuer Platz nehmen.

    © Bundeswehr/Tom Twardy
  • Eine Frau spricht zu einer Gruppe von Mädchen, die an u-förmig zusammengestellten Tischen sitzen

    Die Mädchen mitten in einer Diskussion mit Pressesprecherin Natalie über Frauen in BMVgBundesministerium der Verteidigung und Bundeswehr

    © Bundeswehr/Tom Twardy
  • Ein Soldat erklärt etwas. Auf dem Tisch neben ihm liegen luftfahrzeugtechnische Gegenstände.

    An der Station von Oberleutnant zur See Corinna erfuhren die Mädchen alles über die Marineflieger in Nordholz und den Beruf als Luftfahrzeugtechnische Offizierin am Marine-Hubschrauber Sea Lynx

    © Bundeswehr/Tom Twardy
  • Eine junge Frau probiert einen Helm eines Marinefliegers aus. Hinter ihr stehen junge Frauen

    Hier konnten die Mädchen den Helm eines Marinefliegers aufsetzen. Mit Weste und Steuerknüppel wurde dann auch noch ein Erinnerungsfoto geschossen.

    © Bundeswehr/Tom Twardy
  • Eine Gruppe von Mädchen baut mit einer Nietzangen ein Miniaturflugzeug zusammen.

    „In dem Job braucht es vor allem deswegen mehr Frauen, weil viel Feintuning und Durchhaltevermögen gefordert sind“, erklärte Elektronik-Ausbilderin Katharina. Bei ihr durften die Mädchen Miniaturflugzeuge nieten und Lichtroboter zusammenstecken.

    © Bundeswehr/Tom Twardy
  • Eine Soldatin trägt mit ihrem Finger Tarnschminke auf die linke Wange einer jungen Frau auf

    Schminken bei der Bundeswehr? Die Protokollsoldatin Hauptgefreiter Franziska brachte neben ihrer gesamten Ausrüstung auch etwas Tarnschminke mit.

    © Bundeswehr/Tom Twardy
  • Eine Soldatin spricht zu einer Gruppe junger Frauen, neben ihr liegen mehrere EPa und ein Karton.

    Instant-Kaffee, Dosenbrot und Eintopf mit Kassler: Korvettenkapitän Nana stellt verschiedene Varianten der Einpersonenpackung vor

    © Bundeswehr/Tom Twardy

Zu Beginn der Mittagspause erklärte Korvettenkapitän Nana, die die Mädchen durch den Tag führte, wie sich Soldatinnen und Soldaten im Feld ernähren. EPa nennt sich die berühmte Einpersonenpackung, die Soldatinnen und Soldaten im Ernstfall einen Tag lang mit Essen und Trinken versorgen soll. Statt Panzerkeksen, Dosenbrot und Getränkepulver gab es dann aber doch Mittagessen im Gästekasino, wo für gewöhnlich hochrangiger Staatsbesuch gemeinsam mit dem Minister isst. Eine Einpersonenpackung durfte sich jedes der Mädchen dafür mit nach Hause nehmen – als süßen Nachgeschmack und leckere Erinnerung an den Girls' Day 2024 im Verteidigungsministerium.

„Ich fand am besten zu sehen, dass es so viele Berufe und Teile von der Bundeswehr gibt und nicht nur einen ganz großen, dass man so viel machen kann, wie weit auch Frauen bei der Bundeswehr gehen können und dass nicht nur Männer Teil der Bundeswehr sind“, fasste eines der Mädchen für sich persönlich den Girls’ Day 2024 im Bendlerblock zusammen.

von Lara Finke

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