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75 Jahre NATO: Sicherheit ist zeitlos

  • schwarz-weiß Foto: Harry S. Truman unterzeichnet einen Vertrag, um ihn herum stehen weitere Politiker.

    4. April 1949: In Washington schließen sich zwölf Länder zum Nordatlantikpakt (NATO) zusammen – Belgien, Dänemark, Frankreich, Großbritannien, Island, Italien, Kanada, Luxemburg, die Niederlande, Norwegen, Portugal und die USA.

    © picture alliance/Everett Collection
  • altes Farbfoto von einem in Gold gerahmten, aufgeschlagenem Buch mit sieben Unterschriften.

    Die Mitgliedsstaaten sichern sich gegenseitig Hilfe für den Fall eines sowjetischen Angriffs zu. Im Nordatlantikvertrag drücken sie ihren Willen zum Frieden aus und bekennen sich zu Demokratie, Freiheit und der Herrschaft des Rechts.

    © picture-alliance/dpa/Mario Tama
  • historisches Foto: in einem ein großer Saal, gekrönt vom Emblem der NATO, werden Politiker von Kamerateams beobachtet

    Die Bundesrepublik Deutschland tritt der NATO am 6. Mai 1955 bei. Fünf Tage später entsteht der Warschauer Pakt. Eines seiner Mitglieder ist die Deutsche Demokratische Republik.

    © picture alliance/akg-images
  • Feldparade in Wunstorf

    „Die Bundesregierung ist entschlossen, für Frieden und Freiheit einzutreten. Ich weiß, dass das ganze deutsche Volk so fühlt und denkt“, betont Konrad Adenauer anlässlich der Aufnahme Westdeutschlands in die NATO.

    © Bundeswehr
  • Das NATO-Hauptquartier, ein verglastes Gebäude, davor stehen im Kreis angeordnet Flaggen der Mitgliedsstaaten.

    1967 wird das NATO-Hauptquartier nach Brüssel verlegt. Zuvor war es in London (1949 bis 1952) und Paris (1952 bis 1967) beheimatet.

    © Bundeswehr/Sebastian Wilke
  • historisches Bild: Ein alter deutscher Panzer wird auseinander montiert.

    Nach dem Fall des Eisernen Vorhangs schließen die NATO und der Warschauer Pakt 1990 den Vertrag über konventionelle Streitkräfte in Europa (KSE-Vertrag), das damals grundlegende Vertragswerk konventioneller Abrüstung und Rüstungskontrolle in Europa

    © Bundeswehr/Modes
  • Manfred Wörner sitzt lächelnd an einem Tisch und hält einen hölzernen Gegenstand mit NATO Emblem drauf in der Hand.

    Nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion löst sich der Warschauer Pakt am 1. Juli 1991 auf – die NATO bleibt bestehen. Mit dem seit Juli 1988 amtierenden Generalsekretär Manfred Wörner steht erstmals ein Deutscher an der Spitze der Allianz.

    © Bundeswehr/Modes
  •  Bill Clinton und Boris Jelzin geben sich die Hand, dazwischen sitzt Jacques Chirac und lächelt.

    1997 verpflichten sich die NATO-Staaten und Russland in der NATO-Russland-Grundakte unter anderem dazu, die Souveränität und freie Bündniswahl aller Staaten zu achten

    © picture alliance/dpa/AFP Frazza
  • Ein deutscher Soldat führt ein Funkgespräch an einem Fahrzeug der Bundeswehr.

    1999 greift die NATO mit Luftschlägen gegen Serbien in den Kosovo-Konflikt ein. Für Stabilität sorgt anschließend die Kosovo Force KFOR. Seit 25 Jahren ist auch die Bundeswehr dort eingesetzt, es ist ihr bislang längster Einsatz.

    © Bundeswehr/Mandt
  • George W. Bush spricht an einem Rednerpult mit George Robertson.

    US-Präsident George W. Bush und NATO-Generalsekretär George Robertson: Nach den Terroranschlägen auf die USA am 11. September 2001 wird erstmals der Bündnisfall ausgerufen. Die NATO-Partner sichern den Vereinigten Staaten ihren Beistand zu.

    © IMAGO/Newscom World/Dennis Brack
  • Ein deutscher Soldat patrouilliert durch eine afghanische Straße durch afghanische Zivilisten.

    Vor allem US-Truppen stürzen die afghanischen Taliban, die den Terroristen Unterschlupf gewährten. Die internationale Truppe ISAF soll für Stabilität im Land sorgen. Deren Kommando übernimmt 2003 die NATO. Ab 2002 ist auch die Bundeswehr dabei.

    © Bundeswehr/Fritsch
  • Mehrere Soldaten ohne Hoheitsabzeichen stehen hinter einem verschlossenem Tor mit ukrainischen Emblem.

    2014 annektiert Russland völkerrechtswidrig die ukrainische Krim. Die NATO trifft deshalb weitrechende Entscheidungen.

    © picture alliance/AP Photo/Darko Vojinovic
  • Ein Soldaten befüllt den Abschussbehälter vom Mehrfachraketenwerfer MARS II mit neuer Munition.

    Auf dem Gipfel in Wales 2014 werden die Erhöhung der Verteidigungsausgaben, die Aufstellung der NATO-Speerspitze VJTF sowie eine erhöhte Einsatzbereitschaft für die Eingreifkräfte der NRF beschlossen

    © Bundeswehr/Mario Bähr
  • Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg spricht vor blauem Hintergrund, das Publikum ist nicht im Bild.

    Seit 1. Oktober 2014 ist der Norweger Jens Stoltenberg NATO-Generalsekretär

    © Bundeswehr/Hannemann
  • Ein Soldat schaut durch ein Doppelfernrohr ins offene Gelände.

    Auf dem Gipfel in Warschau 2016 beschließt die NATO die Stationierung multinationaler Battlegroups in den drei baltischen Staaten Lettland, Estland, Litauen sowie in Polen. Hier ein deutscher Soldat der Battlegroup in Litauen.

    © Bundeswehr/Philipp Hoffmann
  • Das Flugabwehrraketensystem Patriot steht auf offenem Gelände

    Als Folge der russischen Invasion in die Ukraine 2022 werden die NATO-Kräfte an der Ostflanke verstärkt. Im südöstlichen Bündnisgebiet werden vier weitere NATO-Gefechtsverbände stationiert.

    © Bundeswehr/Jane Schmidt
  • NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg steht an einem Pult und spricht.

    Auf dem Gipfel in Madrid 2022 entsteht ein neues strategisches Konzept – die Grundlage für das politische und militärische Handeln der kommenden Jahre. Die NATO sieht Russland nun als die größte Bedrohung für sich.

    © NATO
  • Boris Pistorius sitzt zwischen weiteren Personen.

    Auf dem Gipfel von Vilnius 2023 stellt das Bündnis erstmals seit Ende des Kalten Krieges neue Verteidigungspläne vor. Seit dem russischen Überfall wächst vor allem bei den osteuropäischen Bündnispartnern die Angst vor der wiedererstarkten Großmacht.

    © Bundesregierung/Denzel
  • Ministerpräsident von Schweden und Jens Stoltenberg schütteln sich die Hände, im Hintergrund Flaggen der NATO Mitgliedsstaaten.

    Zuletzt sind Finnland (2023) und Schweden (2024) der NATO beigetreten. Das Bündnis umfasst mittlerweile 32 Mitgliedstaaten. Größter Garant ihrer Freiheit ist heute die NATO.

    © picture alliance/dpa/AP/Geert Vanden Wijngaert
  • Die Flagge der NATO im Wind vor blauem Himmel.

    Die NATO-Flagge: Der Kompass soll die NATO auf dem richtigen Weg des Friedens halten, der Kreis die Einheit der Mitgliedstaaten symbolisieren. Der dunkelblaue Hintergrund steht für den Atlantik.

    © Bundeswehr/Archiv

Seit 75 Jahren verknüpft sie Europas und Nordamerikas Sicherheit. Sie umfasst 32 Staaten, die gemeinsame sicherheitspolitische Ziele verfolgen. Für die Mitgliedsstaaten ist der Schutz durch die NATO heute wichtiger denn je.

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