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Deutschland und Polen unterzeichnen Vertrag zum Kauf von Leopard Kampfpanzern

Posen, 22.11.2013.
Der Bundesminister der Verteidigung Thomas de Maizière und Polens Verteidigungsminister Tomasz Siemoniak haben sich am 22. November 2013 in Posen zu einem Gedankenaustausch zu sicherheits- und verteidigungspolitischen Themen getroffen. Bei dem Treffen im Zentrum für Heeresausbildung wurde auch eine Kaufvereinbarung zum Erwerb von Leopard 2 Kampfpanzern und weiterem Material unterzeichnet.

Siemoniak und de Maizière vor Panzer

Deutschland und Polen arbeiten in der NATO eng zusammen (Quelle: DPI MON/Zakrzewski)Größere Abbildung anzeigen

Deutschland wird im Rahmen der Vereinbarung Material an Polen übergeben sowie Managementleistungen erbringen. Die Lieferung soll von 2014 bis 2015 erfolgen. Im Einzelnen geht es um 105 Leopard Kampfpanzer des Typs 2 A5, 14 Leopard Kampfpanzer in der Version 2 A4, 18 Bergepanzer 2, 200 Lkw und Peripheriematerial.

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Kampfpanzer für die Arbeit im Bündnis

Heute sind Polen und Deutschland die engsten Freunde und das gilt auch für Regierungsmitglieder“, sagte Verteidigungsminister de Maizière anlässlich der Vertragsunterzeichnung. Obwohl Polen schon über den Kampfpanzer Leopard verfüge, sei es für den Minister ein „ein ganz besonderer Tag“. Bereits 105 Kampfpanzer Leopard in der Version 2 A4 sind im Bestand des polnischen Heeres. Der Vertrag für diese Panzer wurde Ende Januar 2002 in Berlin unterzeichnet.

Der Minister sagte, dass die deutschen Kampfpanzer entwickelt wurden, um im Kalten Krieg gegebenenfalls die Streitkräfte des Warschauer Paktes zu bekämpfen – darunter auch Polen. „Und jetzt dienen diese Leopard Kampfpanzer unserer gemeinsamen Arbeit und Verbindung in der NATO“, so de Maizière. Es gehe dabei also nicht nur um „Geräte und viel Stahl“, sondern um die Zusammenarbeit „unserer befreundeten Nationen“. Die Vertragsunterzeichnung sei ein „weiterer Baustein der sehr engen und fortzusetzenden Zusammenarbeit zwischen den Streitkräften unserer beiden Staaten“, erklärte Minister de Maizière.

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Stand vom: 03.12.13 | Autor: Florian Manthey


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