Zwei Soldaten stehen vor einer digitalen Lagekarte und besprechen sich
© Bundeswehr/Marco Dorow
KategorieSteckbrief

Strategic C2 System for CSDPCommon Security and Defence Policy

Ein Überblick über das PESCOPermanent Structured Cooperation-Projekt Strategic C2 System for CSDPCommon Security and Defence Policy . 

Projektname

Strategic Command and Control (C2) System for CSDPCommon Security and Defence Policy Missions and Operations (Strategisches Führungs- und Informationssystem für GSVPGemeinsame Sicherheits- und Verteidigungspolitik-Operationen und -Missionen)

Koordinator

Spanien

Mitglieder

Deutschland, Frankreich, Italien, Portugal

Beobachter

Luxemburg

Zeithorizont

Anfangsbefähigung Ende 2020

Was ist der Zweck des PESCOPermanent Structured Cooperation-Projekts?

Strategic C2 System for CSDPCommon Security and Defence Policy dient der Entwicklung eines ITInformationstechnik-Systems zur Führung von EUEuropäische Union-Operationen und EUEuropäische Union-Missionen.

Welchen Mehrwert bietet Strategic C2 System for CSDPCommon Security and Defence Policy ?

Durch den Aufbau eines einheitlichen Führungs- und Informationssystems für Operationen und Missionen der Europäischen Union auf strategischer Ebene soll die Fähigkeit zur Zusammenarbeit der eingesetzten Kräfte militärisch wie zivil erhöht werden. Damit einher geht die Verbesserung der Zusammenarbeit aller Akteure und die Optimierung der Gesamtprozesse und Abstimmungen. Realisiert wird dies im Rahmen des PESCOPermanent Structured Cooperation-Vorhabens durch die koordinierte Bereitstellung eines Informationssystems und dessen ITInformationstechnik-Anwendungen zur Entschei-dungsunterstützung. Zu diesen Zwecken erstreckt sich die Integration auf die Bereiche Be-fehls-, Kontroll-, Logistik- und Überwachungssysteme sowie Nachrichtengewinnung. Damit fördert das Projekt auf europäischer Ebene insgesamt die Koordinierung der Kräfte und die Weiterentwicklung der militärischen und zivilen Entscheidungsprozesse. Auf diese Weise unterstützt das System die Verbesserung der Planung und Durchführung von Operationen beziehungsweise Missionen der EUEuropäische Union. Zu beachten bleibt dabei stets die Zielvorgabe, dass die aufgebauten EUEuropäische Union-Architekturen mit den nationalen und der NATONorth Atlantic Treaty Organization-Führungsstruktur interoperabel sein müssen.

Welchen praktischen Nutzen hat Strategic C2 System for CSDPCommon Security and Defence Policy ?

Beispielsweise könnte der Rat der Europäischen Union einstimmig einen umfangreichen Ansatz zur Stabilisierung eines Landes in der Sahelzone beschließen. Vor diesem Hintergrund würden sowohl Streitkräfte der EUEuropäische Union-Mitgliedstaaten zur Bekämpfung von Terroristen als auch zivile Polizeikräfte zur Sicherung der Staatsgrenzen entsandt. Damit die einzelnen Elemente dieses integrierten Ansatzes der EUEuropäische Union nahtlos ineinandergreifen können, würde das im Rahmen des PESCOPermanent Structured Cooperation-Projekts Strategic C2 System entwickelte einheitliche Führungssystem Informa-tionen für die beteiligten Entscheider bereitstellen. Diese Informationen werden zum Beispiel in Form von Lagebildern oder durch Aufzeigen möglicher Logistikketten bereitgestellt. So können die Militär- und Polizeikräfte koordiniert und effektiv zur nachhaltigen Stabilisierung des betreffenden Staates eingesetzt werden.

von Claudia Rödel

Zurück zur Übersicht

Weitere Projekte

Inhalte teilen via

Anfang Footer Es ist uns ein Anliegen, Ihre Daten zu schützen

Auf dieser Website nutzen wir Cookies und vergleichbare Funktionen zur Verarbeitung von Endgeräteinformationen und (anonymisierten) personenbezogenen Daten. Die Verarbeitung dient der Einbindung von Inhalten, externen Diensten und Elementen Dritter, der eigenverantwortlichen statistischen Analyse/Messung, der Einbindung sozialer Medien sowie der IT-Sicherheit. Je nach Funktion werden dabei Daten an Dritte weitergegeben und von diesen verarbeitet (Details siehe Datenschutzerklärung Punkt 4.c). Bei der Einbindung von sozialen Medien und interaktiver Elemente werden Daten auch durch die Anbieter (z.B. google) außerhalb des Rechtsraums der Europäischen Union gespeichert, dadurch kann trotz sorgfältiger Auswahl kein dem europäischen Datenschutzniveau gleichwertiges Schutzniveau sichergestellt werden. Sämtliche Einwilligungen sind freiwillig, für die Nutzung unserer Website nicht erforderlich und können jederzeit über den Link „Datenschutzeinstellungen anpassen“ in der Fußzeile unten widerrufen oder individuell eingestellt werden.

  • Logo Bundesministerium der Verteidigung

    Es ist uns ein Anliegen, Ihre Daten zu schützen

    Detaillierte Informationen zum Datenschutz finden Sie unter Datenschutzerklärung