Vier Soldaten tragen ein Rohr
© Bundeswehr/Jonas Weber
KategorieSteckbrief

EUFOR CROC

Ein Überblick über das PESCO-Projekt EUFOR CROC.

  
ProjektnameEuropean Forces Crisis Response Operation Core (EUFOR CROC)
KoordinatorDeutschland
MitgliederFrankreich, Italien, Spanien, Zypern
BeobachterGriechenland, Niederlande, Slowenien, Tschechien

Was ist der Zweck des PESCO-Projekts?

EUFOR CROC dient der Verbesserung der Krisenreaktionsfähigkeit der EU und ihrer Mitgliedstaaten.

Welchen Mehrwert bietet EUFOR CROC?

Im Rahmen des Projekts werden gemeinsam strategische Notfallpläne für EU-Krisenreaktionsoperationen erarbeitet. Auf Basis dieser Pläne identifizieren alle EU-Mitgliedstaaten militärische Kräfte, die sie im Bedarfsfall rasch bereitstellen könnten, und zeigen sie für mögliche, an den Notfallplänen orientierte EU-Operationen an. Bei Eintritt einer Krise sind so potenziell benötigte Fähigkeitspakete, die dafür zu mobilisierenden Kräfte und deren prinzipielle Verfügbarkeit bereits vorab bekannt. Dadurch kann sich die benötigte Reaktionszeit der EU verkürzen. Das PESCO-Projekt leistet damit einen wesentlichen Beitrag zur Verbesserung der europäischen Handlungsfähigkeit insgesamt und wird sich schrittweise anspruchsvolleren und komplexeren Szenaren widmen. So kann die Umsetzung des militärischen Ambitionsniveaus der EU – abgeleitet aus den Petersberg-Plus-Aufgaben  – weiter befördert werden.

Welchen praktischen Nutzen hat EUFOR CROC?

Fiktives Beispiel: Es kommt in einem Land beziehungsweise einer Region zu einem verheerenden Erdbeben. Die EU-Mitgliedstaaten entschließen sich in der Folge zu einer Krisenreaktionsoperation, um Katastrophenhilfe zu leisten und die betroffenen Staaten humanitär zu unterstützen. Durch die strategischen Notfallpläne wäre für den Fall einer solchen Naturkatastrophe bereits vorher klar identifiziert, welche Kräfte und Fähigkeiten in welchem Umfang zur Bewältigung einer solchen Krise grundsätzlich notwendig sind – hier etwa unter anderem Pionier- und Sanitätseinheiten – und wo entsprechende Kapazitäten bereitstehen. So könnte die Europäische Union sofort gezielt die erforderlichen Kräfte in den Mitgliedstaaten abfragen und nach deren Zustimmung die vor Ort benötigte Unterstützung koordiniert, effizient und vor allem schnell leisten.

von Claudia Rödel

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