Staatssekretär Hilmer sitzt an einem Konferenztisch und reden.
© UNUnited Nations Department of Peace Operations
KategorieUN

Friedenssicherung stärken: Agenda fürs UNUnited Nations Peacekeeping Ministerial vorgestellt

Verteidigungsministerium und Auswärtiges Amt haben bei den Vereinten Nationen in New York einen Ausblick auf das anstehende UNUnited Nations Peacekeeping Ministerial gegeben. Staatssekretär Nils Hilmer erwartet wichtige Impulse für die UNUnited Nations-Friedenssicherung von der Konferenz im Mai in Berlin.

Nils Hilmer, Staatssekretär im Bundesministerium der Verteidigung, und Katharina Stasch als zuständige Abteilungsleiterin im Auswärtigen Amt haben gemeinsam mit dem für Friedensmissionen zuständigen UNUnited Nations-Untergeneralsekretär Jean-Pierre Lacroix der internationalen Presse in New York die Pläne für das UNUnited Nations Peacekeeping Ministerial 2025 in Berlin vorgestellt. Zur Veranstaltung am 13. und 14. Mai 2025 werden hochrangige Delegationen in der Hauptstadt erwartet. Vertreterinnen und Vertreter auf Ministerebene – insbesondere Außen- und Verteidigungsministerinnen und -minister – kommen zusammen, um aktuelle Herausforderungen und zukünftige Perspektiven der UNUnited Nations-Friedensmissionen zu diskutieren und konkrete nationale Verpflichtungen, sogenannte „Pledges“, zur Stärkung und Weiterentwicklung der Peacekeeping-Missionen abzugeben. Das können zum Beispiel Truppen, Material oder Trainings sein.

Portrait eines Mannes im Anzug mit weinroter Krawatte
Die UNUnited Nations-Friedenssicherung hat sich als eines der wichtigsten Instrumente der internationalen Gemeinschaft für das internationale Krisenmanagement erwiesen.
Staatssekretär Nils Hilmer Büro Staatssekretär

Zuletzt fand die Konferenz 2023 in Ghana statt. In diesem Jahr wird das UNUnited Nations Peacekeeping Ministerial von Deutschland ausgerichtet. Staatssekretär Hilmer bedankte sich beim UNUnited Nations-Sekretariat für die Unterstützung bei den Vorbereitungen. Mit der Ausrichtung dieses hochrangigen Forums für den Austausch und für Verpflichtungen unterstreiche Deutschland, weiterhin Verantwortung im weltweiten Krisenmanagement zu übernehmen. Mit ihrer Teilnahme an der Konferenz in Berlin könnten die Delegationen ein Zeichen ihrer politischen Unterstützung für die UNUnited Nations-Friedenssicherung setzen, zur Schließung kritischer Fähigkeitslücken beitragen und die Reformbemühungen der UNUnited Nations zur Friedenssicherung neu beleben, so Hilmer.

Deutschland aktiv für effektive UNUnited Nations-Friedenssicherung

Das Peacekeeping Ministerial ist die höchstrangige intergouvernementale Konferenz im UNUnited Nations-Rahmen zur Friedenssicherung. Rund 70.000 Blauhelme sind derzeit weltweit im Einsatz für den Frieden. Seit Beginn des UNUnited Nations-Peacekeepings 1948 waren mehr als zwei Millionen Blauhelme in über 70 Missionen für die Vereinten Nationen weltweit im Dienst. Sie verhindern Gewalt, schützen Zivilisten und überwachen Waffenruhen sowie Friedensabkommen.

Deutschland ist mit einem Anteil von rund sechs Prozent am Gesamtbudget der UNUnited Nations-Friedensmissionen viertgrößter Beitragszahler. Zudem engagiert sich Deutschland mit militärischem, polizeilichem und zivilem Personal in mehreren UNUnited Nations-Friedensmissionen. Deutschland unterstützt das UNUnited Nations-Peacekeeping darüber hinaus auch in den Bereichen Ausbildung und Kapazitätsaufbau. Dazu gehört zum Beispiel die Entsendung mobiler Trainingsteams der Bundeswehr.

von Florian Manthey

Inhalte teilen via

Anfang Footer Es ist uns ein Anliegen, Ihre Daten zu schützen

Auf dieser Website nutzen wir Cookies und vergleichbare Funktionen zur Verarbeitung von Endgeräteinformationen und (anonymisierten) personenbezogenen Daten. Die Verarbeitung dient der Einbindung von Inhalten, externen Diensten und Elementen Dritter, der eigenverantwortlichen statistischen Analyse/Messung, der Einbindung sozialer Medien sowie der IT-Sicherheit. Je nach Funktion werden dabei Daten an Dritte weitergegeben und von diesen verarbeitet (Details siehe Datenschutzerklärung Punkt 4.c). Bei der Einbindung von sozialen Medien und interaktiver Elemente werden Daten auch durch die Anbieter (z.B. google) außerhalb des Rechtsraums der Europäischen Union gespeichert, dadurch kann trotz sorgfältiger Auswahl kein dem europäischen Datenschutzniveau gleichwertiges Schutzniveau sichergestellt werden. Sämtliche Einwilligungen sind freiwillig, für die Nutzung unserer Website nicht erforderlich und können jederzeit über den Link „Datenschutzeinstellungen anpassen“ in der Fußzeile unten widerrufen oder individuell eingestellt werden.

  • Logo Bundesministerium der Verteidigung

    Es ist uns ein Anliegen, Ihre Daten zu schützen

    Detaillierte Informationen zum Datenschutz finden Sie unter Datenschutzerklärung