Die NATO: Stärke und Dialog
Die NATO-Gipfel haben gezeigt: Die NATO hat erfolgreich auf die neuen sicherheitspolitischen Rahmenbedingungen reagiert.
Deutschland nutzt seinen Einfluss in allen wichtigen internationalen und supranationalen Organisationen, um die Zusammenarbeit und Handlungsfähigkeit der Staatengemeinschaft zu fördern. Im Vordergrund stehen dabei die Sicherung von Frieden, Stabilität und Wohlstand einerseits sowie gleichzeitig die Durchsetzung der Menschenrechte und Fragen des wirtschaftlichen und sozialen Fortschritts.
Internationale Organisationen engagieren sich weltweit für Werte und Interessen - mit jeweils unterschiedlichen Schwerpunkten.
So definiert die Nordatlantische Vertragsorganisation (NATO) den Schutz von Freiheit und Sicherheit als wichtigste Zielsetzung. Das Bündnis besteht seit mehr als 60 Jahren und vereint 32 europäische und nordamerikanische Staaten.
Die Europäische Union (EU) umfasst vor allem wirtschaftliche und politische Ziele. Der Zusammenschluss von 28 europäischen Staaten, steht für Frieden, Stabilität und Wohlstand. Zudem koordiniert sie auch sicherheitspolitische Maßnahmen.
Die Vereinten Nationen (UN) engagieren sich für die Wahrung des Weltfriedens und der internationalen Sicherheit sowie für die Durchsetzung der Menschenrechte.
Die UN-Charta dient als Grundlage für das Wirken der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE). Mit ihren 57 Teilnehmerstaaten ist die OSZE weltweit größte regionale Sicherheitsorganisation und soll als erster internationaler Ansprechpartner bei Konflikten dienen.
Unsere Sicherheit ist verbunden mit der Sicherheit und Stabilität anderer Weltregionen. Es bleibt daher im deutschen und europäischen Interesse, weiterhin substantielle Beiträge zum internationalen Krisenmanagement zu leisten.