Boris Pistorius läuft mit zwei Soldaten über das Rollfeld. Im Hintergrund steht ein Flugzeug.
© Bundeswehr/Tom Twardy
KategorieNATO

Pistorius beim Allied Air Command – 24/7 Operationen sind dort Daily Business

Minister Boris Pistorius hat am 18. Februar 2025 das Allied Air Command in Ramstein besucht. Dabei würdigte er den wichtigen deutschen Beitrag in einem Team aus 25 NATONorth Atlantic Treaty Organization-Nationen zur integrierten Luftverteidigung der Allianz. Diese schützt nicht nur den Luftraum des Bündnisses als Ganzes, sondern mit deutschen Patriots auch einen Logistikknotenpunkt der Ukraine-Unterstützung.

Verteidigungsminister Pistorius stellte bei seinem Besuch den Einsatz der deutschen Kräfte im Allied Air Command (AIRCOMAir Command) in brisanten Zeiten wie diesen ausdrücklich heraus. Die NATONorth Atlantic Treaty Organization-Kommandobehörde ist zur Führung von Luftstreitkräften des Bündnisses ein zentrales Element der Allianz. Im Hauptquartier des Kommandos war der Minister vom Stellvertretenden Stabschef, Brigadegeneral Frank Gräfe, herzlich willkommen geheißen und in einem Führungsgespräch informiert worden. Weiter erhielt der Minister ein Briefing zum NATONorth Atlantic Treaty Organization AIRCOMAir Command.

Elementarer Beitrag zur integrierten Luftverteidigung der NATONorth Atlantic Treaty Organization

Die 68 deutschen Soldatinnen und Soldaten, die derzeit in dem Kommando vertreten sind, stellen von Ramstein aus gemeinsam mit den Partnern unter anderem den Schutz des Logistik-Knotenpunkts im polnischen Rzeszów durch zwei deutsche PatriotPhased Array Tracking Radar to Intercept on Target-Feuereinheiten sicher – als taktische Speerspitze und Teil der NATONorth Atlantic Treaty Organization-Unterstützungsmission für die Ukraine (NSATUNATO Security Assistance and Training Ukraine). Über den Knotenpunkt werden Materiallieferungen in die Ukraine abgewickelt.

Die PatriotPhased Array Tracking Radar to Intercept on Target-Luftverteidigungssysteme der Bundeswehr sind zudem elementarer Bestandteil der integrierten Luftverteidigung (IAMDIntegrated Air and Missile Defence) der NATONorth Atlantic Treaty Organization entlang der Ostflanke – und damit auch ein Beitrag zur Abschreckung Russlands.

Das NATONorth Atlantic Treaty Organization-Verteidigungsministertreffen in der vergangenen Woche in Brüssel hatte erneut gezeigt, dass integrierte Luftverteidigung eine NATONorth Atlantic Treaty Organization-Fähigkeit ist, die auf allen Ebenen höchste Priorität hat. An sie werden in Zukunft große Erwartungen geknüpft.

Zentrale Aufgabe in Zeiten von Peacetime to Crisis

Die deutschen Soldatinnen und Soldaten im Allied Air Command leisten als Teil des internationalen Teams von mehr als 1.000 Männern und Frauen aus 25 Nationen einen sichtbaren Beitrag zur integrierten Luftverteidigung der Allianz, in einem 360-Grad Ansatz. Das ist eine zentrale Aufgabe in Zeiten von Peacetime to Crisis.

Antworten der Allianz auf künftige Bedrohungen

So spielt das Allied Air Command beispielsweise eine wesentliche Rolle dabei, Antworten der Allianz auf künftige Bedrohungen aus der Luft zu entwickeln. Dazu erarbeitet das AIRCOMAir Command auf konzeptioneller Ebene Lösungsansätze und adressiert diese entsprechend im Bündnis.

Hoher Innovationsdruck

Das ist umso wichtiger, da aktuelle Erfahrungswerte aus dem Krieg in der Ukraine zeigen, dass die Innovationszyklen von Systemen, die die Allianz aus der Luft bedrohen könnten, sich enorm beschleunigt haben. Damit sieht sich die NATONorth Atlantic Treaty Organization einem hohen Innovationsdruck ausgesetzt. Die Allianz muss daher Antworten entwickeln, um auch künftig gegen Bedrohungen aus der Luft gewappnet zu sein. Genau das findet in Ramstein auch statt.

Rund um die Uhr im Dienst

Dabei kommt dem deutschen Anteil im Allied Air Command und seinen Partnern aus dem Bündnis große Bedeutung zu. Verteidigungsminister Boris Pistorius zeigte sich bei seinem Besuch im Kommando sicher, dass er sich auf die deutschen Soldatinnen und Soldaten sowie auf ihre Kameradinnen und Kameraden aus der Allianz verlassen kann. Sie sind im Wechsel rund um die Uhr im Dienst: „24/7 Operationen” sind dort Daily Business.

von Jörg Fleischer

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