Soldaten im Wald sichern die Umgebung um das Fahrzeug herum.
© Bundeswehr/Christian Vierfuß
KategorieSicherheitspolitik

Treffen der Northern Group: Sicherheit auch in Krisenzeiten

Die Verteidigungsminister der Northern Group haben am 20. Mai in einer Videokonferenz die Arbeit ihrer Streitkräfte bei der Bewältigung der Coronakrise gewürdigt.

Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer hob die Leistungen des Militärs bei der Unterstützung der Zivilbehörden zur Bewältigung der Corona-Pandemie hervor. „Mir ist wichtig zu unterstreichen, dass unsere Streitkräfte während der Krise einen guten Job gemacht haben“, so die Ministerin. „Zu keinem Zeitpunkt war die Fähigkeit zur Verteidigung und Abschreckung der NATONorth Atlantic Treaty Organization gefährdet oder eingeschränkt“, erklärte sie auch mit Blick auf die NATONorth Atlantic Treaty Organization- und EUEuropäische Union-Missionen.

Bei den Treffen der Northern Group kommen die Verteidigungsminister aller skandinavischen und baltischen Staaten sowie Großbritanniens, Polens, der Niederlande und Deutschlands zusammen, um sich zu aktuellen, vor allem Nordeuropa betreffenden, sicherheits- und verteidigungspolitischen Themen auszutauschen.

Resilienz stärken

Die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Sicherheits- und Verteidigungspolitik standen im Fokus des Treffens. Die Minister haben über Fähigkeitserhalt, die Einsatzbereitschaft sowie die Wiederaufnahme militärischer Übungen unter Berücksichtigung entsprechender Schutzmaßnahmen beraten. Ministerin Kramp-Karrenbauer kündigte an, dass Deutschland die anstehende EUEuropäische Union-Ratspräsidentschaft nutzen werde, um die Handlungsfähigkeit der Europäischen Union noch weiter zu stärken. „Unser Beitrag zur Resilienz der EUEuropäische Union muss dabei verbessert werden“, so Kramp-Karrenbauer. Die enge Kooperation zwischen EUEuropäische Union und NATONorth Atlantic Treaty Organization sei dafür besonders wichtig.

von Florian Manthey

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