Ein Kampfflugzeuge vom Typ Eurofighter startet, im Hinter- und Vordergrund liegt Schnee.
© Bundeswehr/Marvin Hofmann
KategorieHintergrund

Luftraumüberwachung und Übungen: Deutschland und Rumänien arbeiten eng zusammen

Als Mitglieder der NATONorth Atlantic Treaty Organization und der Europäischen Union sind Deutschland und Rumänien verlässliche Verbündete in der Sicherheits- und Verteidigungspolitik. Das zeigt sich unter anderem beim Schutz der NATONorth Atlantic Treaty Organization-Ostflanke sowie bei gemeinsamen Übungen.

Ein Schwerpunkt bei der militärischen Zusammenarbeit Deutschlands und Rumäniens ist die Sicherung der Südostflanke des Bündnisses. Dazu beteiligte sich die Bundeswehr in der Vergangenheit, zuletzt im Februar und März 2022, an der NATONorth Atlantic Treaty Organization-Mission enhanced Air Policing South (eAPS) zur Überwachung des Luftraumes über Rumänien. Diese Mission trägt seit dem Jahr 2014 als kollektive und defensive Maßnahme schon im Frieden dazu bei, den Schutz des NATONorth Atlantic Treaty Organization-Luftraumes an seinen Außengrenzen zu gewährleisten.

Bundeswehr schickte zusätzliche Eurofighter 

Dazu sind bei eAPS in wechselnder Rotation Kampfflugzeuge verschiedener Bündnisnationen auf dem rumänischen Militärstützpunkt Mihaeil Kogălniceanu in der Nähe der Stadt Constanta am Schwarzen Meer stationiert. An das Meer grenzen auch die Ukraine und Russland.

Nach dem russischen Überfall auf die Ukraine im Februar 2022 verstärkte die Bundeswehr ihr Kontingent in Rumänien. Die zur Überwachung des Luftraumes ursprünglich drei eingesetzten Eurofighter der Luftwaffe wurden um drei weitere Kampfflugzeuge dieses Typs ergänzt. Seit vergangenem Jahr ist in Rumänien zur Abschreckung Russland außerdem ein Heereskampfverband der NATONorth Atlantic Treaty Organization stationiert, der von Frankreich geführt wird.

Deutsch-Französische Brigade wird in Rumänien üben 

Um den osteuropäischen Verbündeten zu unterstützen und die Präsenz der NATONorth Atlantic Treaty Organization zusätzlich zu stärken, soll zudem die Deutsch-Französische Brigade in Rumänien üben. Dies beschlossen die Regierungen Deutschlands und Frankreichs am 22. Januar 2023 bei einem gemeinsamen Ministerrat. Geplant ist die Übung des Verbandes in Rumänien für das Jahr 2024.

Schon vor dem Beginn des Krieges in der Ukraine arbeiteten die Streitkräfte Deutschlands und Rumäniens eng zusammen, unter anderem bei der Ausbildung. So waren im Jahr 2018 mehr als 100 Kadetten der deutschen Marine gemeinsam mit Ausbildern auf dem rumänischen Segelschulschiff Mircea eingeschifft.

Zwischen der Division Schnelle Kräfte der Bundeswehr und mehreren rumänischen Verbänden und Einheiten besteht zudem eine Übungskooperation. Außerdem entsendet die Bundeswehr Soldaten zum Multinationalen Korps Südost in Rumänien, das derzeit im Aufbau ist. Rumänien beteiligt sich überdies mit Infanteriekräften an der in diesem Jahr von Deutschland geführten Schnellen Eingreiftruppe der NATONorth Atlantic Treaty Organization, der Very High Readiness Joint Task Force (VJTFVery High Readiness Joint Task Force ).

von Daniel Kirch

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