Die Verteidigungsministerin unterhält sich mit einer aus der Ukraine geflüchteten Frau innerhalb des Versorgungszeltes.
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Ministerin Lambrecht besucht Ankunftszentrum für Ukraine-Geflüchtete in Berlin

Verteidigungsministerin Christine Lambrecht hat Deutschlands größtes Ankunft- und Verteilzentrum für Geflüchtete aus der Ukraine auf dem ehemaligen Flughafengelände in Berlin-Tegel besucht. Die Bundeswehr unterstützt dort im Rahmen der Amtshilfe seit dem 18. März mit 80 Soldatinnen und Soldaten bei der Aufnahme und Registrierung Geflüchteter.

Seit dem 18. März leistet die Bundeswehr Amtshilfe im Ankunftszentrum für Geflüchtete aus der Ukraine auf dem ehemaligen Flughafengelände Berlin-Tegel. Ministerin Christine Lambrecht besucht die rund 80 dort eingesetzten Soldatinnen und Soldaten.

„Es tut gut zu sehen, wie engagiert die Soldatinnen und Soldaten diese Amtshilfe durchführen und mithelfen, dass die Menschen, die vor diesem furchtbaren Krieg geflohen sind, hier so freundlich aufgenommen werden“, resümierte die Ministerin, die die Einrichtung zusammen mit Berlins Regierender Bürgermeisterin Franziska Giffey besuchte.

„Und es ist wichtig gewesen zu zeigen: Wir helfen! Wir unterstützen!“, unterstreicht Lambrecht den Amtshilfeeinsatz angesichts des unfassbaren Leides der Menschen, die vor dem Krieg in der Ukraine Schutz suchten und nach Deutschland geflohen sind.  

80 Menschen, ein Ziel

Die Soldatinnen und Soldaten arbeiten in einem Zwei-Schicht-System. Sowohl Aktive als auch Reservistendienstleistende sind eingesetzt. Sie alle verbindet das Ziel, den ersten Kontakt für die Geflüchteten so angenehm wie möglich zu gestalten. „Man kann ihre Empathie spüren und ich bin mir sicher, dass dies auch ein klein wenig hilft in dieser schlimmen Zeit“, so die Ministerin. 

Landes- und Bündnisverteidigung ist Kernauftrag

Mehr denn je steht nach dem Überfall Russlands auf die Ukraine am 24. Februar 2022 und der dadurch ausgelösten Zeitenwende die Landes- und Bündnisverteidigung als Kernauftrag der Streitkräfte klar im Vordergrund. Doch der Corona-Amtshilfeeinsatz mit durchschnittlich 19.000 Soldatinnen und Soldaten über die Dauer von zwei Jahren führte zwangsläufig zu Defiziten in der Ausbildung und bei der Inübunghaltung. Gleichwohl unterstützt die Bundeswehr weiterhin auf Antrag der Länder und Kreise , sofern sie über hinreichende Ressourcen verfügt.

„Die Unterstützung des Berliner Senates war eine Ad-hoc-Entscheidung, aber das hier sind besondere Zeiten“, verdeutlichte die Ministerin. „Wir werden hier in Tegel helfen, bis die Strukturen gewachsen sind.“ Die Amtshilfe in Tegel ist zunächst auf einen Monat befristet.

von Sebastian Bangert

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