Irak-Einsatz: Bundestag stimmt Mandatsverlängerung zu
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Das Parlament hat dem Antrag der Bundesregierung zur Fortsetzung des Einsatzes bewaffneter deutscher Streitkräfte im Irak zugestimmt.
In namentlicher Abstimmung haben die Abgeordneten des Deutschen Bundestages dafür votiert, dass die Bundeswehr auch künftig am internationalen Einsatz Counter Daesh/Capacity Building/NATONorth Atlantic Treaty Organization Mission Iraq teilnimmt. Das Mandat läuft nun für weitere neun Monate bis zum 31. Oktober 2022.
Der Einsatz der #Bundeswehr in Irak & Jordanien soll zunächst bis Oktober verlängert werden. Das hat das Kabinett heute beschlossen, der Bundestag wird noch diese Woche beraten. Klar ist aber: Auch das Irak-Mandat werden wir einer Evaluierung unterziehen. Ministerin #Lambrecht: pic.twitter.com/MAc7d3IZYw
Die Bundeswehr beteiligt sich im Irak am Fähigkeitsaufbau der dortigen Streit- und Sicherheitskräfte sowie an dazugehörigen Unterstützungsleistungen sowohl beim NATONorth Atlantic Treaty Organization-Engagement im Irak als auch in der internationalen Anti-IS„Islamischer Staat“-Koalition gegen die Terrormiliz ,,Islamischer Staat''.
Die Personalobergrenze soll unverändert bei bis zu 500 Soldatinnen und Soldaten liegen. Derzeit sind rund 250 Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr an der Mission beteiligt.
Im Mandatszeitraum soll die Mission umfassend und unter besonderer Berücksichtigung des vernetzten Ansatzes überprüft werden. Im Fokus stehen dabei die Lage vor Ort, der irakische Bedarf und die rechtlichen Rahmenbedingungen.
Das Parlament hat über die Fortführung des Irak-Einsatzes der Bundeswehr Counter Daesh/Capacity Building/NATONorth Atlantic Treaty Organization Mission Iraq beraten.
Der Irak-Einsatz der Bundeswehr Counter Daesh/Capacity Building/NATONorth Atlantic Treaty Organization Mission Iraq soll angepasst weitergeführt werden.