HIV und AIDS bei der Bundeswehr – Aktiv gegen Stigma
Die Bundeswehr kämpft aktiv gegen eine Stigmatisierung von HIV und AIDS.
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Verteidigungsministerin Anngeret Kramp-Karrenbauer unterzeichnet die Deklaration der Deutschen Aidshilfe für einen diskriminierungsfreien Umgang mit HIV-positiven Menschen im Arbeitsleben. Sie setzt damit ein deutliches Zeichen: In der Bundeswehr hat Diskriminierung keinen Platz.
Zum Welt-AIDS-Tag am 1. Dezember setzt das BMVg ein deutliches Zeichen gegen Diskriminierung: Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer unterzeichnet die von der Deutschen Aidshilfe entwickelte Deklaration für einen diskriminierungsfreien Umgang mit HIV-positiven Menschen im Arbeitsleben. Mit der Unterzeichnung untermauert die Bundeswehr ihre Position als moderner Arbeitgeber und setzt hierfür ein sichtbares Zeichen: Bei der Bundeswehr hat Stigmatisierung und Diskriminierung keinen Platz – HIV-positive Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen sind in der Bundeswehr willkommen.
Auf Grundlage des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes nennt die Deklaration konkrete Ziele, wie die unterzeichnenden Arbeitgeber Diskriminierung entgegentreten wollen. Dazu gehören die Förderung eines respektvollen Miteinanders im Arbeitsalltag, die Möglichkeit, sich offen als HIV-positiv zu zeigen oder die Einrichtung von Beschwerdestellen. Auch für den Soldatenberuf ist eine HIV-Infektion heutzutage kein Hinderungsgrund: Soldatinnen und Soldaten, die unter wirksamer hochaktiver antiretroviraler Therapie stehen, über ausreichende Immunkompetenz verfügen und keine Krankheitszeichen aufweisen, können regulär eingestellt werden, ihren Dienst in der Bundeswehr verlängern oder Berufssoldat beziehungsweise Berufssoldatin bei der Bundeswehr werden.
Neben dem BMVg haben auch das Bundesministerium für Gesundheit, das Bundesministerium für Arbeit und Soziales, die Bundesärztekammer sowie eine Vielzahl großer Industrieunternehmen die Deklaration der Aidshilfe gezeichnet.
von Sylvia Börner