Gruppenfoto
© Bundeswehr / Andreas Schindler
KategoriePersonal

Generalinspekteur auf Überraschungsbesuch in Diez

Die Truppe zu entlasten, gehört zu den Herzensangelegenheiten des Generalinspekteurs. Wie dies ab kommendem Jahr bei der truppenärztlichen Versorgung erfolgt, hat sich General Eberhard Zorn bei einem Überraschungsbesuch des Kommandos Regionale Sanitätsdienstliche Unterstützung in Diez angeschaut.

Entlastung für Sanität und Truppe

Gruppenfoto

Besuch des Generalinspekteurs der Bundeswehr beim Kommando Regionale Sanitätsdienstliche Unsterstützung.

© Bundeswehr / Andreas Schindler

Bereits ab Januar 2019 wird das Kommando im dreijährigen Rhythmus alle Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr untersuchen und dabei prüfen, wie tauglich sie für ihre individuellen Grundfertigkeiten sind. „Neben den damit verbundenen Vorsorgeuntersuchungen, entlasten wir mit der Allgemeinen Verwendungsfähigkeitsuntersuchung auf Individuelle Grundfertigkeiten sowohl die Sanitätseinrichtungen als auch die Truppe“, erklärt Generalarzt Dr. Bernhard Groß, der stellvertretende Kommandeur, dem Generalinspekteur. Der Aufwand für die derzeit über 80 verschiedenen anlassbezogenen Untersuchungen, kann mit dieser regelmäßig stattfindenden Untersuchung mittelfristig deutlich reduziert werden. Zusätzlich verkürzen sich die Bearbeitungszeiten. Schließlich liefert das gewonnene gesundheitliche Gesamtlagebild einen wichtigen Beitrag zur Einsatzverfügbarkeitslage der Streitkräfte.

Vielfältige Aufgaben

Das Kommando Regionale Sanitätsdienstliche Unterstützung versorgt alle Soldaten in Deutschland truppenärztlich. Neben der regulären „hausärztlichen“ Versorgung, bildet das Kommando die Streitkräfte sanitätsdienstlich zum Einsatzersthelfer-A aus und unterstützt diese bei Übungen, einsatzgleichen Verpflichtungen sowie Einsätzen mit eigenem Personal.

Hierfür unterstehen dem Diezer Kommando 13 Sanitätsunterstützungszentren und 128 Sanitätsversorgungszentren mit 15 Facharztzentren sowie das Zentrum für Sportmedizin in Warendorf mit besonderer Expertise in der Präventivmedizin, der Betreuung von Leistungssportlern aber auch in der Rehabilitation Einsatzgeschädigter.

Antworten finden

Wo war ich noch nicht und wer kann mir rasch eine Antwort auf offene Punkte geben, die mich bewegen – unter anderem nach dieser Prämisse plant der Generalinspekteur seine so genannten Ü-Eier. In Diez wollte er wissen, welchen Einfluss die deutliche Akzentuierung der Landes- und Bündnisverteidigung auf die Auslastung des sanitätsdienstlichen Personals hat. „Mit einer umfangreicheren Truppe muss konsequenterweise auch analog der Umfang an sanitätsdienstlicher Unterstützung aufwachsen“, erklärt der Chef des Stabes, Oberstarzt Dr. Norbert Hanhart. „Denn nicht nur für den Dienst in der Heimat, sondern auch für die Übungen und Einsätze benötigen wir zusätzlich qualifiziertes Personal“, ergänzt Oberstarzt Dr. Axel Höpner, der G3 des Kommandos.

Betreuung ist wichtig

Wegen der gerade mal 200 Kameraden und Mitarbeiter am Standort informierte sich der Generalinspekteur auch über die Betreuungssituation und machte gleichzeitig auf das neue Betreuungskonzept aufmerksam. Das Konzept richtet sich an Standorte mit geringem Betreuungsumfang und den damit verbundenen wirtschaftlichen Herausforderungen. An ersten Pilotstandorten wird das neue Konzept bereits umgesetzt.

Der Generalinspekteur dankte den unverhofften Gastgebern: „Ein solcher Besuch zeigt mir die Truppe, wie sie tagtäglich dient und eben auch mal mit Unabwägbarem umgeht. Und genau das müssen Sie als Sanitäter ja tagtäglich.“

Mehr lesen

Inhalte teilen via

Anfang Footer Es ist uns ein Anliegen, Ihre Daten zu schützen

Auf dieser Website nutzen wir Cookies und vergleichbare Funktionen zur Verarbeitung von Endgeräteinformationen und (anonymisierten) personenbezogenen Daten. Die Verarbeitung dient der Einbindung von Inhalten, externen Diensten und Elementen Dritter, der eigenverantwortlichen statistischen Analyse/Messung, der Einbindung sozialer Medien sowie der IT-Sicherheit. Je nach Funktion werden dabei Daten an Dritte weitergegeben und von diesen verarbeitet (Details siehe Datenschutzerklärung Punkt 4.c). Bei der Einbindung von sozialen Medien und interaktiver Elemente werden Daten auch durch die Anbieter (z.B. google) außerhalb des Rechtsraums der Europäischen Union gespeichert, dadurch kann trotz sorgfältiger Auswahl kein dem europäischen Datenschutzniveau gleichwertiges Schutzniveau sichergestellt werden. Sämtliche Einwilligungen sind freiwillig, für die Nutzung unserer Website nicht erforderlich und können jederzeit über den Link „Datenschutzeinstellungen anpassen“ in der Fußzeile unten widerrufen oder individuell eingestellt werden.

  • Logo Bundesministerium der Verteidigung

    Es ist uns ein Anliegen, Ihre Daten zu schützen

    Detaillierte Informationen zum Datenschutz finden Sie unter Datenschutzerklärung