Nahaufnahme von einer Europaflagge an einer Limousine
© Bundeswehr/Jane Schmidt
KategorieEU

Nationale Kontaktstelle für den Europäischen Verteidigungsfonds

Das Bundesministerium der Verteidigung hat eine Nationale Kontaktstelle für den Europäischen Verteidigungsfonds (NKS EVFEuropäische Verteidigungsfonds) eingerichtet. Sie berät ab sofort deutsche Unternehmen und Forschungseinrichtungen bei der Antragsstellung für eine Förderung durch den EVFEuropäische Verteidigungsfonds.

Mit dem Europäischen Verteidigungsfond (EVFEuropäische Verteidigungsfonds) fördert die EUEuropäische Union-Kommission die Forschung und Entwicklung innovativer Verteidigungstechnologien. Im Zeitraum von 2021 bis 2027 stehen rund acht Milliarden Euro für Unternehmen und Forschungsakteure in ganz Europa zur Verfügung. Im Auftrag des Bundesministeriums der Verteidigung unterstützt daher die NKS EVFEuropäische Verteidigungsfonds deutsche Antragsteller bezüglich des Europäischen Verteidigungsfonds.

Aufgaben und Ziele der NKS EVFEuropäische Verteidigungsfonds

Die Nationale Kontaktstelle ist die erste Anlaufstelle für alle am EVFEuropäische Verteidigungsfonds Interessierten und hat als Ziel, eine hohe Beteiligung deutscher Firmen und Einrichtungen an den Fördermaßnahmen des Europäischen Verteidigungsfonds zu erreichen. Damit das gelingt, setzt sie auf die Säulen „Information“ und „Beratung“. 

So dient die NKS EVFEuropäische Verteidigungsfonds zum einen als Anlaufstelle für inhaltliche Fragen zu Ausschreibungen sowie für Rückfragen zu administrativen und finanziellen Aspekten. Unternehmen können sich über die Rahmenbedingungen des Europäischen Verteidigungsfonds beraten lassen und erhalten Unterstützung bei der Antragsstellung und Vernetzung im In- und Ausland. Durch die intensive Beratung sollen vor allem kleine und mittlere Unternehmen sowie Start-ups ihre Chance auf eine Förderzusage erhöhen. 

Zum anderen organisiert die NKS EVFEuropäische Verteidigungsfonds eigene Veranstaltungen und ist außerdem auch auf verschiedenen Fachmessen und Konferenzen vertreten. Hier informiert sie deutsche Unternehmen und Forschungseinrichtungen über die Fördermöglichkeiten und stellt den Kontakt sowohl untereinander als auch mit europäischen Partnern her. 

Ein weiterer wichtiger Bestandteil der Arbeit der NKS EVFEuropäische Verteidigungsfonds ist der Austausch mit Nationalen Kontaktstellen aus anderen Ländern, um deutsche Unternehmen besser über die Landesgrenzen hinweg zu vernetzen.

Deutsche Unternehmen und Forschungseinrichtungen, die mehr über den Europäischen Verteidigungsfonds erfahren wollen, finden weiterführende Informationen sowie grundlegende Dokumente auf der Website der NKS EVFEuropäische Verteidigungsfonds. Darüber hinaus informiert die NKS EVFEuropäische Verteidigungsfonds in einem Newsletter über Ausschreibungen, nationale und europäische Veranstaltungen sowie über Konsortien aus anderen Mitgliedsstaaten, die spezifische Partner suchen.

Der Europäische Verteidigungsfonds

Der EVFEuropäische Verteidigungsfonds ist Teil des Europäischen Verteidigungs-Aktionsplans (European Defence Action Plan, EDAP) der Europäischen Kommission aus dem Jahr 2016. Die Entscheidung, erstmals den Bereich Verteidigung aus dem EUEuropäische Union-Haushalt zu fördern, war ein wichtiger Schritt, der zur Weiterentwicklung der EUEuropäische Union im Bereich der Verteidigung beiträgt.

Der Europäische Verteidigungsfond wurde neben der Ständigen Strukturierten Zusammenarbeit (Permanent Structured Cooperation, PESCOPermanent Structured Cooperation) und dem Koordinierten Jahresbericht zur Verteidigungsplanung (Coordinated Annual Review on Defence) begründet. Er ist damit die dritte Kerninitiative im europäischen Verteidigungskontext. Das stärkt die Handlungsfähigkeit der EUEuropäische Union auf diesem Feld.

Grundsätzlich soll der EVFEuropäische Verteidigungsfonds die europäische Verteidigungsindustrie durch gezielte Kooperation wettbewerbs- und innovationsfähiger machen und dabei gleichzeitig berücksichtigen, welche militärischen Fähigkeiten die EUEuropäische Union konkret braucht. Er dient dazu, Anreize zu europäischen strategischen Investitionen der Mitgliedstaaten zu schaffen in gemeinsame innovative Forschung und Entwicklung militärischer Fähigkeiten und in die europäische Verteidigungsindustrie.

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