Ministerin von der Leyen steht hinter dem Rednerpult.
© Bundeswehr/Uwe Grauwinkel
KategorieMeldung

Betriebliches Gesundheitsmanagement: „Steigert Motivation und …

Im Shell-Haus am Bendlerblock in Berlin wurde am 6. Juni der Abschlussbericht zum Erprobungsverfahren des Betrieblichen Gesundheitsmanagements vorgestellt. Dies war gleichzeitig der Startschuss zur Ausfächerung. Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen betonte auf der Auftaktveranstaltung, das Thema werde gut angenommen und hielt die Führungskräfte an, mit gutem Beispiel voranzugehen.

Soldatinnen und Soldaten wie auch die Zivilbeschäftigten verbringen einen Großteil ihrer Zeit am Arbeitsplatz. Betriebliches Gesundheitsmanagement soll jetzt ihr Arbeitsumfeld im Geschäftsbereich des BMVgBundesministerium der Verteidigung so gestalten, dass es zu einer gesundheitsbewussten Lebensweise motiviert.

Dafür lief 2015 eine Erprobungsphase an elf Dienststellen. Der Abschlussbericht sieht das Projekt auf einem guten Weg. Ministerin von der Leyen betonte auf der Auftaktveranstaltung: „Zeit für BGMBetriebliches Gesundheitsmanagement ist keine verlorene Zeit, ganz im Gegenteil. Sie schafft Ressourcen und Resilienz, steigert unsere Motivation und unsere Leistungsfähigkeit.“ Die Ministerin stellte aber auch klar: „BGMBetriebliches Gesundheitsmanagement ist immer nur so gut, wie es akzeptiert und vorgelebt wird.“

Drei Säulen

Auch der Leiter des Forschungskonsortiums Prof. Dr. Andreas Schlattmann, der die Ergebnisse der Erprobungsphase vorstellte, zog ein positives Zwischenfazit. Er erklärte, das BGMBetriebliches Gesundheitsmanagement im Geschäftsbereich des BMVgBundesministerium der Verteidigung werde durch drei Säulen getragen: Führung und Organisation, Arbeits- und Gesundheitsschutz sowie Betriebliche Gesundheitsförderung.

Der Fokus der Erprobungsphase, die von Wissenschaftlern unterschiedlicher Disziplinen begleitet wurde, lag nach Schlattmann auf der Betrieblichen Gesundheitsförderung mit den Bereichen Bewegung, Ernährung, Stressbewältigung und Suchtprävention. Acht von zehn Maßnahmen fielen dabei auf den Bewegungsbereich. Sie erreichten 19 Prozent der Beschäftigten. Für die Zukunft wünscht sich Schlattmann: „Wenn wir das Betriebliche Gesundheitsmanagement nach und nach ausfächern, dann gilt: „BGMBetriebliches Gesundheitsmanagement muss für alle sein, BGMBetriebliches Gesundheitsmanagement muss nachweislich wirksam sein (…) und BGMBetriebliches Gesundheitsmanagement muss sichtbar sein.“

Anschließend gab Hauptmann Roman Bosse als BGMBetriebliches Gesundheitsmanagement-Koordinierender einen Einblick in sein Tätigkeitsfeld. Oberstarzt Dr. Dirk Densow, Leiter der Task Force BGMBetriebliches Gesundheitsmanagement im Kommando Sanitätsdienst der Bundeswehr, wagte abschließend den Blick zurück und berichtete darüber, wie die Ausfächerung des BGMBetriebliches Gesundheitsmanagement begann.

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