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KategoriePressemitteilung

Streitkräfte und Nachhaltigkeit gehen Hand in Hand

Der Nachhaltigkeitsbericht 2022 des Bundesministeriums der Verteidigung (BMVgBundesministerium der Verteidigung) und der Bundeswehr ist veröffentlicht. In den Jahren 2020 und 2021 hat sich Einiges getan: Neben dem „klassischen“ Umwelt- und Naturschutz beleuchten wir Aspekte des nachhaltigen Bauens, der erneuerbaren Energien, der Mobilität, der CO2Kohlendioxid-Emissionen und -Einsparungen oder auch den Bereich der nachhaltigen Beschaffung.

Verteidigungsministerin Lambrecht unterstreicht: 

Der Geschäftsbereich des Bundesministeriums der Verteidigung bietet aufgrund seiner Größe mit circa 265.000 Soldatinnen und Soldaten sowie zivilen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, rund 800 Dienststellen und circa 1.500 Liegenschaften besondere Möglichkeiten, einen relevanten Beitrag zur Energieeinsparung zu leisten und als Vorbild und Multiplikator zu wirken. Nachhaltige Entwicklung geht jedoch weit über naheliegende Themen wie Ressourcenschonung oder Klima- und Umweltschutz hinaus. Beispiele nachhaltiger Entwicklung finden wir im gesamten Geschäftsbereich, im militärischen Grundbetrieb ebenso wie in den Einsätzen. Unsere Aufmerksamkeit richtet sich beim Thema Nachhaltigkeit nicht nur auf den Schutz unserer Lebensgrundlagen, sondern auch auf strategische Aspekte, (…) wie beispielsweise eine größere Unabhängigkeit von russischen Energielieferungen zu erreichen. Für die Bundeswehr insgesamt gilt: 

Nachhaltiges Handeln stärkt unsere nationale Souveränität und steht nicht im Widerspruch zur Einsatzbereitschaft unserer Streitkräfte. 

Der Bericht zeigt, dass nachhaltiges Handeln in den Strukturen und Prozessen des BMVgBundesministerium der Verteidigung und der Bundeswehr etabliert ist und als ein zentrales Thema fortwährend wahrgenommen wird. Wir sehen hierin eine „Win-Win-Situation“: Wenn wir an der richtigen Stelle investieren, wie in den sparsamen Betrieb oder in nachhaltige Energiesysteme, macht uns das mit eigenerzeugter Energie durchhaltefähiger in Krisensituationen.

So haben wir zum Beispiel gegenüber dem Jahr 2005 die durch den Betrieb der Bundeswehrliegenschaften verursachten Emissionen um circa 44% verringert. Im Bereich Mobilität konnten 33,3% eingespart werden. Auch in den Fuhrpark wird investiert: Mit Stand 31. Dezember 2021 verfügte die Bundeswehr bereits über 569 handelsübliche Elektrofahrzeuge. 441 Fahrzeuge waren davon rein batterieelektrisch angetrieben, 128 waren Plug-In-Hybride. Und wir forschen zu synthetischen Kraftstoffen, um diese nach Möglichkeit künftig auch militärisch als Energieträger nutzen zu können.

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