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KategoriePressemitteilung

Deutsch - britischer Austausch über die Zusammenarbeit im Rüstungssektor

Am 22. April 2021 haben sich Staatssekretär Benedikt Zimmer und sein britischer Amtskollege Jeremy Quin über Themen der deutsch-britischen Verteidigungs- und Rüstungskooperationen ausgetauscht.

Im Mittelpunkt des Gespräches standen die engen bilateralen Beziehungen, welche Großbritannien und Deutschland insbesondere im Bereich der Landsysteme seit Jahrzehnten pflegen.Neben Einzelthemen zu konkreten Rüstungsprojekten, wie zum Beispiel dem Boxer, der Kooperation beim zukünftigen Schwimmbrückensystem oder dem Main Ground Combat System (MGCSMain Ground Combat System), wurde auch über die Ausweitung der strategischen Partnerschaft im Bereich der Beschaffung allgemein gesprochen.

Hier sind die existierenden Leitlinien beider Länder maßgeblich. Auf deutscher Seite handelt es sich dabei um das Anfang des Jahres durch die Bundesministerin gemeinsam mit dem Generalinspekteur der Bundeswehr herausgegebene Positionspapier „Gedanken zur Bundeswehr der Zukunft“. Darin haben sich beide positiv zu Rüstungs- und Technologiekooperationen mit EUEuropäische Union, NATONorth Atlantic Treaty Organization und Wertepartnern geäußert.

Auch Großbritannien hat in entsprechenden Strategiepapieren festgelegt, dass bewusst Kooperationen mit Partnernationen eingegangen werden sollen, um die Nutzung knapper Ressourcen zu rationalisieren und die Interoperabilität zu steigern. Dabei steht der Gedanke gemeinsamer Lösungen im europäischen Verbund im Vordergrund. Mit Blick darauf haben sich beide Gesprächspartner über weitere zukünftige Kooperationsmöglichkeiten ausgetauscht, immer mit dem Ziel, gemeinsam mehr Handlungsfähigkeit in Europa zu schaffen.

Um dies zu ermöglichen, sind nicht nur Kooperationen im Rahmen der Beschaffung von Nöten. Auch die enge Zusammenarbeit in der militärischen Praxis spielt dabei eine entscheidende Rolle. Aus diesem Grund thematisierten die Staatssekretäre auch die deutsch-britische Kooperation des in Minden stationierten Panzerpionierbataillons 130, das ab dem 1. Oktober 2021 in ein deutsch-britisches amphibisches Pionierbataillon um gegliedert wird.

Damit soll die Verfügbarkeit Schwimmschnellbrücke als in der NATONorth Atlantic Treaty Organization einzigartiger Fähigkeit nachhaltig gesichert werden.

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