Von der Leyen im Gespräch mit Soldaten
© Bundeswehr / Jonas Weber
KategorieRüstung

Die VJTFVery High Readiness Joint Task Force macht die Nacht zum Tag

Weit über 100 neue Nachtsichtbrillen übergab Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen in Neustadt an die Soldatinnen und Soldaten der Panzerlehrbrigade 9. Sie stellen einen Großteil der VJTFVery High Readiness Joint Task Force (Very High Readiness Joint Task Force). „Wir sehen hier Teile der NATONorth Atlantic Treaty Organization-Speerspitze, die Deutschland in diesem Jahr stellt. Es ist eine enorm verantwortungsvolle und sehr anspruchsvolle Aufgabe. Deshalb ist es wichtig, dass wir mit großer Intensität diese Truppe ausrüsten“, sagte die Ministerin.

Mehr Verantwortung erfordert mehr Ausrüstung

Von der Leyen im Gespräch mit Soldaten

Bundesministerin der Verteidigung, Ursula von der Leyen, übergibt Nachtsichtbrillen an die VJTFVery High Readiness Joint Task Force .

© Bundeswehr / Jonas Weber

Deutschland hat am 1. Januar 2019 als Rahmennation die Verantwortung für die Schnelle Eingreiftruppe der NATONorth Atlantic Treaty Organization übernommen. Die Kräfte der VJTFVery High Readiness Joint Task Force sind in der Lage, innerhalb von zwei bis sieben Tagen verlegebereit zu sein. Den Kern der Landstreitkräfte der VJTFVery High Readiness Joint Task Force 2019 und somit den deutschen Leitverband bildet die Panzerlehrbrigade 9. „Es gilt, noch weiter den Weg der Ausrüstung und Ausstattung zu gehen“, so die Ministerin in Neustadt am Rübenberge. Dieser Verantwortung für die Landes- und Bündnisverteidigung in der NATONorth Atlantic Treaty Organization stünden Herausforderungen bei Personal und Material gegenüber.

Milliarden für Rüstungsinvestitionen

Nach 25 Jahren des Kürzens und Reduzierens greifen die von der Ministerin eingeleiteten Trendwenden. Das in der vergangenen Legislaturperiode bestellte Material in einer Gesamthöhe von 32 Milliarden Euro wandert sukzessive in die Truppe. Der Anteil für Rüstungsinvestitionen steigt in diesem Jahr von rund sechs auf rund acht Milliarden Euro. „Heute ist ein guter Tag für die Truppe, denn wir haben heute die Nachtsichtbrillen bekommen. Man sieht daran, dass sich langsam aber sicher die Lager wieder füllen“, machte die Ministerin der Truppe Mut. Zum fünften Mal in Folge ist der Verteidigungshaushalt gewachsen, allein 2019 um zwölf Prozent.

Hightech für die Schlammzone

Soldat mit Nachtsichtbrille

Die Nachsichtbrillen kommen als zusätzliche Kampfausstattung bei jeder einzelnen Soldatin und jedem einzelnen Soldaten spürbar und sichtbar an.

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Die neue BiV-Brille (Bildverstärkerbrille) kommt als zusätzliche Kampfausstattung bei jeder einzelnen Soldatin und jedem einzelnen Soldaten spürbar und sichtbar an. Von der Leyen betonte die Wichtigkeit der einsatzbereiten Ausrüstung: „Wenn wir unsere Männer und Frauen in gefährliche Einsätze schicken, dann müssen unsere Soldatinnen und Soldaten so modern wie irgend möglich ausgestattet und ausgerüstet sein.“ Die Nachtsichtbrille XACT nv33 kann von Soldaten an den Gefechtshelmen, in Verbindung mit einer Kopftragemaske oder handgehalten eingesetzt werden. Mit einem Gewicht von nur 434 Gramm und einer Mindestbetriebszeit von 24 Stunden macht sie der Truppe ihre Aufgabe leichter.

Gut gerüstet in die Zukunft

 „3D zu sehen, ist beim Autofahren enorm wichtig“, „Leicht und leistungsfähig, das ist eine super Mischung“ und „ein Mehr an Sicherheit“ waren einige der ersten Kommentare aus der Truppe. Auch die Ministerin selbst war begeistert: „Das ist irre, man sieht alles“, war ihre Reaktion vor Journalisten in einem völlig abgedunkelten Raum. Nachtsichtbrillen ermöglichen, sich bei Dunkelheit und schlechten Sichtverhältnissen sicher im Gelände zu bewegen und nachts Fahrzeuge ohne Beleuchtung zu fahren. Insgesamt erreichen dieses Jahr mehr als 3.500 Nachtsichtbrillen die Verbände der Bundeswehr. Der gesamte Auslieferungsprozess soll im Jahr 2019 abgeschlossen sein.

von Barbara Gantenbein

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