Boris Pistorius und Yaşar Güler geben sich die Hand.
© Bundeswehr/Tom Twardy
KategorieAktuelles

Pistorius blickt mit türkischem Amtskollegen auf den NATONorth Atlantic Treaty Organization-Gipfel 2026 in Ankara

Verteidigungsminister Boris Pistorius hat am 14. Januar 2026 seinen türkischen Amtskollegen Yaşar Güler zu dessen Antrittsbesuch im Bendlerblock in Berlin empfangen. Auf der Tagesordnung standen aktuelle Entwicklungen der Allianz und die Vorbereitung des NATONorth Atlantic Treaty Organization-Gipfels in Ankara 2026. Weiter ging es um die Lageentwicklung in der Ukraine, in Syrien und die Rüstungskooperation.

Pistorius unterstrich anlässlich des Besuches die gemeinsamen Interessen mit dem NATONorth Atlantic Treaty Organization-Partner. Die Beziehungen zwischen Deutschland und der Türkei im Bereich Sicherheit und Verteidigung sind im Bündnis etabliert. Die Kooperation mit Ankara soll allerdings auch bilateral weiter gestärkt werden. Deutschland schätze die Türkei als wichtigen Alliierten, der einen wesentlichen Beitrag zur europäischen Sicherheit leiste. So trügen die türkischen Streitkräfte signifikant zur Absicherung der Südflanke des Bündnisses bei.

NATONorth Atlantic Treaty Organization-Südflanke Thema beim Gipfel in Ankara

Pistorius und Güler blickten voraus auf den kommenden NATONorth Atlantic Treaty Organization-Gipfel 2026 in Ankara, bei dem es unter anderem um den umfassenden 360-Grad-Ansatz der Allianz gehen soll. Demnach wappnet sich das Bündnis nicht nur gegen Bedrohungen aus einer Richtung, etwa aus dem Osten, sondern aus allen Richtungen. Vor diesem Hintergrund kommt der Türkei an der NATONorth Atlantic Treaty Organization-Südflanke hohe Bedeutung zu.

ESSIEuropean Sky Shield Initiative

Zudem hob Pistorius im Kontext der Rüstungskooperation hervor, Deutschland unterstütze das Beitrittsersuchen der Türkei zur Rahmenvereinbarung für die gemeinsame Beschaffung bei der European Sky Shield Initiative (ESSIEuropean Sky Shield Initiative).

Was ist ESSIEuropean Sky Shield Initiative?
Die European Sky Shield Initiative (ESSIEuropean Sky Shield Initiative) geht auf die Initiative Deutschlands vom August 2022 zurück, mit der die Lücken in der europäischen Luftverteidigung geschlossen werden sollen. Bei der Initiative geht es um die kooperative Investition in bodengebundene Luftverteidigungssysteme zur Abwehr von Angriffen durch Geschosse, Flugkörper oder Luftfahrzeuge. Die gemeinsame Beschaffung gleicher Systeme soll einen schnellen Fähigkeitsaufwuchs ermöglichen. Aber ESSIEuropean Sky Shield Initiative soll mehr sein als nur ein Beschaffungsprojekt: Ziel der Initiative ist auch die Bildung von Nutzergemeinschaften und Ausbildungskooperationen.

von Jörg Fleischer

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