Lambrecht zur Invasion in der Ukraine: „Brutaler Angriffskrieg“
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Russland habe mit einer groß angelegten Invasion einen brutalen Angriffskrieg gegen die Ukraine begonnen, sagte Bundesministerin der Verteidigung Christine Lambrecht am Donnerstagmorgen im „Morgenmagazin“. Der russische Präsident Wladimir Putin trete das Völkerrecht mit Füßen und nehme unfassbares Leid in Kauf, um seine Großmachtphantasien zu befriedigen. „Das muss ein Ende haben.“
„Ziehen Sie Ihre Truppen zurück - sofort!“
Verteidigungsministerin Lambrecht macht im @morgenmagazin deutlich, EU und NATO stehen zusammen. Was wir gerade erleben, ist ein brutaler Angriffskrieg und eine großangelegte Invasion. Putin tritt Völkerrecht mit Füßen. pic.twitter.com/vuDNK42u1v
Europäische Union und NATONorth Atlantic Treaty Organization stünden geschlossen zusammen, so die Verteidigungsministerin. Zudem müsse es nun „ganz schnell wirksame, konsequente Sanktionen“ gegen Russland geben. An Russlands Präsidenten Wladimir Putin richtete Lambrecht einen Appell: „Ziehen sie ihre Truppen zurück – sofort!“
Die Ukraine sei ein souveräner und freier Staat und werde dies auch bleiben, hatte die Ministerin zuvor über die sozialen Medien mitgeteilt. Das Völkerrecht sei nicht verhandelbar. Die NATONorth Atlantic Treaty Organization-Partner in Osteuropa könnten sich auf die volle Unterstützung durch das transatlantische Verteidigungsbündnis verlassen.
Verteidigungsministerin Lambrecht äußert sich zu den Vorkommnissen in der #Ukraine: "Der Angriff Russlands auf die Ukraine ist ein drastischer Bruch des Völkerrechts und mit nichts in der jüngeren Geschichte vergleichbar." /1
Russland hatte in der Nacht zu Donnerstag eine Invasion der Ukraine begonnen. Russische Panzer überquerten an mehreren Stellen die Grenzen. Ukrainische Städte und Militäreinrichtungen werden beschossen, es kommt zu Explosionen. Die Ukraine hat den Kriegszustand ausgerufen.
Die NATONorth Atlantic Treaty Organization-Gipfel haben gezeigt: Die NATONorth Atlantic Treaty Organization hat erfolgreich auf die neuen sicherheitspolitischen Rahmenbedingungen reagiert.