Eine Sattelitenkommunikationsbodenstation im Wüstengebiet
© Bundeswehr/Francis Hildemann
Kategorie25-Millionen-Euro-Vorlagen

Bundestag stimmt Verlängerung des Betriebes der Satelliten COMSATBw 1 und 2 zu

Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages hat am 8. Februar auf Basis einer 25-Millionen-Euro-Vorlage für den Vertrag zum weiteren Regelflugbetrieb der Bundeswehrsatelliten COMSATBw 1 und 2 bis zum 31. Dezember 2028 grünes Licht gegeben. Die Satelliten sind wichtige Bausteine im Gesamtsystem der Satellitenkommunikation der Bundeswehr.

Der Vertrag mit der Airbus Defence and Space GmbHGesellschaft mit beschränkter Haftung aus dem Jahr 2006, der aktuell nur noch bis zum 31. Dezember 2023 läuft, sieht eine Verlängerungsoption bis zum 31. Dezember 2028 vor. Mit seinem Beschluss hat der Haushaltsausschuss dieser Option nun zugestimmt.  Damit kann der Betrieb der bundeswehreigenen Satelliten COMSATBw 1 und 2 ohne Unterbrechung fortgesetzt werden. Der Auftragswert beläuft sich auf rund 52,8 Millionen Euro.

Der Weiterbetrieb der Satelliten COMSATBw 1 und 2 ist unverzichtbar für die Gewährleistung der Landes- und Bündnisverteidigung sowie der Sicherheitsinteressen Deutschlands.

Satellitenkommunikation

Die Verlängerung sichert die autarke Satellitenkommunikation der Bundeswehr auch zukünftig. Die Satelliten gewährleisten die Verbindung zu dislozierten Einsatzkräften und stellen ihre Kommunikation sicher. Das ist für die Landes- und Bündnisverteidigung ebenso unverzichtbar wie für Auslandseinsätze.

Orbitalpositionen und Frequenzrechte

Der Weiterbetrieb beider Satelliten sichert der Bundeswehr zudem auch künftig deren Positionen im Orbit und ihre Frequenzrechte. Diese sind für die Sicherheitsinteressen Deutschlands von herausragender Bedeutung und decken unter anderem Europa sowie die Ostflanke ab.  

Bodenstation

Eng verknüpft mit COMSATBw 1 und 2 ist der weitere Betrieb einer großen Bodenstation in Weilheim bis zum 31. Dezember 2028. Deren weiterer Finanzierung hat der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages bereits am 19. Mai 2022 zugestimmt.

von Jörg Fleischer

Die 25-Millionen-Euro-Vorlagen

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