Launcher des Flugabwehrraketensystems Patriot stehen nebeneinander gereiht auf offenem Gelände, drumherum ist Wald erkennbar.
© Bundeswehr/Dominik Fischer
Kategorie25-Millionen-Euro-Vorlagen

Bundestag genehmigt Kauf von PatriotPhased Array Tracking Radar to Intercept on Target-Systemen und Sprechsätzen

Der Haushaltsausschuss des Bundestages hat in seiner Sitzung am 20. März 2024 die Beschaffung von weiteren PatriotPhased Array Tracking Radar to Intercept on Target-Luftverteidigungssystemen und neuen Sprechsätzen mit Gehörschutzfunktion bewilligt.

Mit dem Beschluss des Ausschusses kann die Bundeswehr vier neue PatriotPhased Array Tracking Radar to Intercept on Target-Systeme sowie Umrüstsätze für die PatriotPhased Array Tracking Radar to Intercept on Target-Radargeräte erwerben. Die erforderlichen knapp 1,4 Milliarden Euro kommen sowohl aus dem Sondervermögen Bundeswehr als auch dem regulären Verteidigungshaushalt. Da die Bundeswehr zwei PatriotPhased Array Tracking Radar to Intercept on Target-Systeme an die Ukraine geliefert hat, erfolgt eine rund hälftige Finanzierung aus den im Bundeshaushalt für die Ertüchtigung von Partnerstaaten veranschlagten Haushaltsmitteln. Bis 2029 sollen die Leistungen an die Bundeswehr vollständig erbracht sein.

PatriotPhased Array Tracking Radar to Intercept on Target ist ein mobiles Flugabwehrsystem zur Flugkörperabwehr in der unteren Abfangschicht. Es bietet Schutz vor Luftfahrzeugen und Flugkörpern der Reichweitenklasse bis 1.000 Kilometer und ist seit 1989 in der Nutzung. PatriotPhased Array Tracking Radar to Intercept on Target soll bis weit über das Jahr 2030 hinaus das wichtigste System für die bodengebundenen Luftverteidigungsfähigkeiten der Bundeswehr bleiben. Im Dezember hatte der Haushaltsausschuss die Beschaffung von 500 Lenkflugkörpern mit Ersatzteilen für das Flugabwehrraketensystem bewilligt.

Außerdem schließt die Bundeswehr einen Rahmenvertrag über Sprechsätze mit Gehörschutzfunktion. Die Beschaffung der ersten 30.000 Exemplare im Wert von 81 Millionen Euro wurde durch den Haushaltsausschuss gebilligt. Diese sollen bereits dieses Jahr geliefert werden. Im Vergleich zur aktuellen Ausstattung bieten die Sprechsätze mit Gehörschutzfunktion die Möglichkeit, bei gleichzeitigem Schutz des Gehörs auch ohne angeschlossenes Funkgerät im Nahbereich zu kommunizieren und Umweltgeräusche wahrzunehmen. Sie sind mit allen derzeitigen und zukünftigen Funkgeräten der Streitkräfte kompatibel. Weitere Abrufe sollen dem Haushaltsausschuss in Kürze vorgelegt werden.

von Florian Manthey

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