Ein mit Zweigen getarntes Fahrzeug vom Typ Dingo 2 fährt im Gelände, im Hintergrund ist Bewaldung erkennbar.
© Bundeswehr/Ralph Zwilling
Kategorie25-Millionen-Euro-Vorlagen

Beschaffung neuer Dingos und Seefernaufklärer gebilligt

Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestags hat am 16. November Mittel für die Beschaffung geschützter Führungs- und Funktionsfahrzeugen (GGF) des Typs Dingo 2 A4.1 sowie weiterer Seefernaufklärer P-8A Poseidon freigegeben.

Grünes Licht gab es konkret für den Kauf von 50 geschützten Führungs- und Funktionsfahrzeugen des Typs Dingo 2 A4.1 für insgesamt rund 150 Millionen Euro. Sie werden über den sogenannten Ertüchtigungstitel finanziert, da die Bundeswehr eigene Dingos an die Ukraine abgegeben hat, um das Land bei seinem Verteidigungskampf gegen die russische Aggression zu unterstützen. Diese Fahrzeuge werden jetzt ersetzt und sollen 2026 an die Bundeswehr ausgeliefert werden. Mit der Ertüchtigungsinitiative der Bundesregierung, dem Einzelplan 60, werden ausgewählte Partnerstaaten mit militärischem Material, Ausrüstung und Ausbildung unterstützt.

Außerdem können weitere drei Seefernaufklärer des Typs P-8A Poseidon bei der US-Regierung bestellt werden. Die erforderlichen knapp 1,1 Milliarden Euro kommen aus dem Sondervermögen Bundeswehr. 2021 hatte der Haushaltsausschuss bereits die Gelder für fünf Maschinen bewilligt. Auch die Beschaffung eines Simulators für die künftigen Besatzungen der insgesamt acht Flugzeuge wurde vom Ausschuss schon genehmigt. Die P-8A Poseidon des US-Herstellers Boeing sollen ab Ende 2024 als Zwischenlösung die U-Boot-Jagd und Seefernaufklärung von der P-3C Orion übernehmen. Langfristig sollen diese Fähigkeiten durch das deutsch-französische Kooperationsprojekt Maritime Airborne Warfare System (MAWSMaritime Airborne Warfare System) abgedeckt werden.

von Florian Manthey

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