Von der Leyen und weitere Personen am Tisch
© Bundeswehr/Uwe Grauwinkel
KategorieVerteidigung

Berater und Botschafter

Die Digitalisierung der Bundeswehr, die Vertiefung der europäischen Verteidigungspolitik, die Neufassung der Bildungs- und Ausbildungsvorschriften für Soldaten: Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen hat sich viel vorgenommen für die kommenden vier Jahre. Der Beirat für Fragen der Inneren Führung wird die Vorhaben der Ministerin mit seiner Expertise unabhängig und kritisch begleiten – schließlich ist er ihr wichtigstes ziviles Beratungsgremium. Am Freitag trafen sich 21 von insgesamt 24 Mitgliedern des 15. Beirats für Fragen der Inneren Führung zur ersten Vollversammlung des Jahres 2019 im Bendlerblock in Berlin.

Unverzichtbare Impulse

Mehrere Menschen am Tisch

Das Konzept der Inneren Führung sei auf Veränderung angelegt, so die Ministerin.

© Bundeswehr/Uwe Grauwinkel

Die Ministerin nutzte das Treffen, um ihre Berater aus Politik und Gesellschaft, Verbänden und Medien auf die anstehenden Herausforderungen einzustimmen. „Wir benötigen ihren Elan und ihre Expertise, denn die Bundeswehr erlebt erneut eine Phase der tiefgreifenden Veränderung“, sagte von der Leyen bei dem Arbeitstreffen im Stauffenbergsaal. Der Beirat um den neuen Vorsitzenden Generalleutnant a.D.außer Dienst Rainer Glatz liefere der Bundeswehr unverzichtbare externe Impulse, führe zu einem Ausgleich zwischen militärischen Notwendigkeiten und den Dynamiken der Zivilgesellschaft. „Ihr Ratschlag ermöglicht einen unverstellten, unabhängigen Blick und bewahrt uns davor, betriebsblind zu werden.“

Den Beirat für Fragen der Inneren Führung gibt es seit 1958. Er nimmt eine Scharnierfunktion ein, sorgt für einen regelmäßigen Dialog zwischen dem Verteidigungsministerium und gesellschaftlichen Gruppen. Mit Stellungnahmen und Empfehlungen nimmt er als unabhängiger Ratgeber Einfluss auf die Entscheidungen des amtierenden Ministers – und transportiert im Gegenzug Anliegen der Bundeswehr in die Mitte der Gesellschaft.

Weiterentwicklung der Inneren Führung

Die Mitglieder des 15. Beirats für Fragen der Inneren Führung wurden im November letzten Jahres in ihre Ämter berufen. Er besteht aus 18 Mitgliedern und sechs ständigen Gästen. Diese verteilen sich auf sechs Arbeitsgruppen, die sich etwa mit dem Verhältnis von Bundeswehr und Gesellschaft, der Bedeutung der Digitalisierung auf die Innere Führung oder den Anliegen von Einsatzrückkehrern befassen. Zentrales Themenfeld des Beirats ist natürlich die Weiterentwicklung der Inneren Führung, die mit dem Leitbild des Soldaten als „Staatsbürger in Uniform“ zum Markenkern der Truppe geworden ist.

„Alle diese Themen sind Langläufer – die berühmten dicken Bretter, die uns länger beschäftigen werden“, sagte Ursula von der Leyen dem Beirat. „Ich bitte Sie, sich mit Ihren besonderen Fähigkeiten in diesen Prozess aktiv mit einzubringen und uns mit Ihrem Rat zu begleiten.“ Das Konzept der Inneren Führung sei auf Veränderung angelegt, so die Ministerin – die Mitglieder des Beirats sollten sich als Botschafter dieses Konzepts verstehen.

von Timo Kather

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