Nahaufnahme von einer Glasthrophäe mit dem Text „Tag des Peacekeepers“ vor blauem Hintergrund
© Bundeswehr/Jana Neumann
KategorieAktuelles

Ausgezeichnet für den Frieden: Festakt am Tag des Peacekeeping

Ein Stabsbootsmann im Einsatz in Mali, ein Polizeioberkommissar in Somalia und eine OSZEOrganisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa-Sonderbeobachterin in der Ukraine wurden stellvertretend für das Engagement aller Peacekeeper in den Krisenregionen der Welt ausgezeichnet für ihre Arbeit. Der Festakt fand als Live-Video-Event statt.

Stellvertretend für alle Peacekeeper weltweit zeichnen das Auswärtige Amt, das Bundesministerium des Inneren, für Bau und Heimat sowie das Bundesministerium der Verteidigung je eine Person für die Arbeit in einer UNUnited Nations-Friedensmission aus.

Unter dem Motto „Zusammen Frieden Sichern“ hatten das Auswärtige Amt, das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat sowie das Bundesministerium der Verteidigung eingeladen zum Live-Video-Event bei der achten Preisverleihung am Tag des Peacekeeping. Moderiert von Sven Kindler, Referat Arbeitgebermarke Bundeswehr, schalteten die Veranstalter nach Mali, Somalia und in die Ukraine.

Stabsbootsmann Michael Pantke ist bereits zum sechsten Mal im Einsatz in Mali bei der UNUnited Nations-Friedensmission MINUSMAMission Multidimensionnelle Intégrée des Nations Unies pour la Stabilisation au Mali. Als dezentraler Beschaffer versorgt er die Truppe mit allem Notwendigen.

Der Preisträger des Bundesministeriums für Verteidigung

Stabsbootsmann Michael Pantke dient als dezentraler Beschaffer im Einsatz bei der UNUnited Nations-Mission MINUSMAMission Multidimensionnelle Intégrée des Nations Unies pour la Stabilisation au Mali in Mali. Er versorgt die Truppe mit Material. Es ist bereits sein sechster Einsatz bei MINUSMAMission Multidimensionnelle Intégrée des Nations Unies pour la Stabilisation au Mali. Der einsatzerfahrene Unteroffizier, der auch in Afghanistan und bei EUTMEuropean Union Training Mission Mali gedient hat, kommt vom Bundeswehrdienstleistungszentrum Husum Standortservice Glücksburg. Mit seinem herausragenden Fachwissen und seiner unerschütterlichen Hilfsbereitschaft ist er ein einzigartiger Spezialist auf seinem Gebiet. Die Ministerin würdigt ihn und seine Leistung stellvertretend für alle Kameradinnen und Kameraden in Friedensmissionen.

Polizeioberkommissar Axel Rehbehn berät die somalische Polizei bei der UNUnited Nations-Mission UNSOM. In Somalia kümmert er sich um den strategischen Aufbau der Kräfte sowie Ausrüstungs- und Ausbildungspläne.

Der Preisträger des Bundesministeriums des Inneren, für Bau und Heimat

Polizeioberkommissar Axel Rehbehn ist als Police Adviser for Police Reform/New Policing Model im Einsatz bei der UNUnited Nations-Mission UNSOM in Somalia. Im Zentrum seiner Tätigkeit stehen die strategische Ausrichtung der somalischen Polizei  und die damit verbundenen Ausrüstungs- und Ausbildungspläne. Darüber hinaus wirkt er bei der Entwicklung sicherheitsrelevanter Konzepte zur Durchführung der anstehenden Bundeswahlen im Bundesstaat South-West State mit. UNSOM ist eine besondere politische Mission der Vereinten Nationen, bei der Beratung auf höchster politischer Ebene im Mittelpunkt steht.

OSZEOrganisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa-Sonderbeobachterin Annett Gerber arbeitet für die Special Monitoring Mission (SMM) in der Ukraine. Die zivile Sonderbeobachtungsmission spielt eine wesentliche Rolle bei der Beilegung des Russland-Ukraine-Konflikts.

Die Preisträgerin des Auswärtigen Amts

Annett Gerber arbeitet als OSZEOrganisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa-Sonderbeobachterin in der Ukraine für die Special Monitoring Mission (SMM). Die Mission soll durch ihre Präsenz Spannungen verringern und durch ihre täglichen Lageberichte zu Transparenz und Stabilisierung unter anderem in den Gebieten Donezk, Luhansk und Odessa beitragen. Da die Preisträgerin selbst beim Live-Video-Event durch einen Patrouillenauftrag verhindert war, nahm ihre Kollegin Antje Grawe, die stellvertretende Leiterin der OSZEOrganisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa-Sonderbeobachtermission in der Ukraine, die virtuelle Ehrung entgegen.

Vernetzter Ansatz

Ein Kernelement des deutschen Beitrags zu UNUnited Nations-Friedensmissionen ist der Vernetzte Ansatz. Dabei arbeiten viele Ressorts, insbesondere das Verteidigungsministerium, das Auswärtige Amt und das Bundesinnenministerium des Innern Hand in Hand. Deshalb zeichnet jedes dieser drei Ressort eine Person aus ihren Reihen stellvertretend für alle anderen aus.

Derzeit gibt es zwölf Peacekeepingmissionen, in denen rund 100.000 Soldatinnen und Soldaten, Polizistinnen und Polizisten sowie ziviles Personal weltweit im Einsatz sind. Deutschland beteiligt sich an acht Friedensmissionen mit Personal und ist der viertgrößte Beitragszahler.

von Barbara Gantenbein

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