Soldat vor Einsatzfahrzeugen
© Bundeswehr/Marco Dorow
KategorieFriedenssicherung

Afghanistan: Kein deutscher Truppenaufwuchs geplant

Nach der Ankündigung des US-Präsidenten Donald Trump, die Stärke der US-Truppen in Afghanistan deutlich zu erhöhen, äußerte Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen am 22. August in Eckernförde, sie begrüße die Entscheidung des US-Präsidenten. Sie hob lobend hervor, dass dieses Engagement der USA in Afghanistan nicht zeitlich begrenzt sei, sondern sich an der Situation vor Ort orientiere. Es sei nun abzuwarten, wie die USA ihre Pläne konkret umsetzen wollen, um diese dann gemeinsam mit den NATONorth Atlantic Treaty Organization-Partnern zu besprechen, fügte von der Leyen hinzu.

 

Zwei bewaffnete Soldaten

Deutsche Soldaten sichern das Gelände.

© Bundeswehr / Lars Koch

Einer Verstärkung der Bundeswehr in Afghanistan erteilte die Ministerin eine Absage: „Wir haben im Jahr 2016 unsere Truppen in Afghanistan um 18 Prozent verstärkt, und das zu einem Zeitpunkt, an dem andere Nationen ihre Truppen dort verringert haben. Wir werden nun nicht in der ersten Reihe derer stehen, die nach einem Truppenaufwuchs gefragt werden.“ Deutschland wird auch weiterhin ein verlässlicher Partner in Afghanistan sein und seine Führungsrolle im Norden des Landes wahrnehmen.

Weiterhin verlässlicher Partner

Zurzeit sind in Afghanistan in der Operation Resolute Support rund 930 deutsche Soldaten im Einsatz. Deutschland ist damit nach den USA mit rund 7.000 Soldaten der zweitgrößte Truppensteller in dem Land und trägt beim Train, Advise, Assist Command North (TAAC North) in Mazar-e Sharif unter dem Kommando von Brigadegeneral Bodemann die Verantwortung für den Nordteil Afghanistans.

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