Die Ministerin schreitet bei schönem Wetter eine Front angetretener Soldaten ab.
© Bundeswehr/Englmann
KategorieVerteidigung

„Ohne Reserve ginge das alles nicht“

Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen hat die Bedeutung der Reserve in ihrer Rede zur Indienststellung des Landesregiments Bayern hervorgehoben. „Wir sind stolz auf unsere Reserve, denn eine einsatzbereite Reserve ist Teil einer einsatzbereiten Bundeswehr,“ sagte die Ministerin beim feierlichen Appell in Roth.

„Unsere Reservistinnen und Reservisten bringen Expertise in Auslandseinsätzen ein. Sie führen in Vertretung Einheiten und Verbände. Sie leisten Dienst in den unterschiedlichsten Funktionen – bis ins Ministerbüro“, sagt die Ministerin. Die Reservisten würden verstärken und unterstützen, wo immer sie gebraucht würden.

Territorialen Reserve ist notwendig

Die Ministerin begrüßt den bayerischen Innenminister mit Handschlag.

Prominenter Reservist: Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (l.) ist Oberstleutnant d.R. und kam in Uniform zum Aufstellungsappell des Landesregiments Bayern.

© Bundeswehr/Englmann

Die Ministerin betonte die Bedeutung einer starken Territorialen Reserve und lobte das Engagement der Reservisten. „Sie haben sich freiwillig bereit erklärt, in unserem Land Verantwortung zu übernehmen und etwas für unsere Gesellschaft zu tun“.

Auch der bayerische Ministerpräsident Markus Söder, Innenminister Joachim Hermann – selbst Oberstleutnant der Reserve – und andere Persönlichkeiten aus Militär, Politik und Gesellschaft waren für den Appell nach Franken gekommen.

Pilotprojekt Landesregiment

Gruppenfoto mit Zivilisten und Bundeswehr-Angehörigen

Ministerin von der Leyen mit Brigadegeneral Helmut Dotzler, Kommandeur des Landeskommando Bayern (r.) und Oberst d.R. Stefan Berger, Kommandeur des neuen Landesregiments (2.v.l.).

© Bundeswehr/Englmann

Das Landesregiment Bayern ist Teil der Territorialen Reserve. Es ist ein bundesweit einzigartiges Pilotprojekt von Streitkräftebasis und Reservistenverband. Drei bestehende Kompanien der Regionalen Sicherungs- und Unterstützungskräfte (RSU) werden dabei in einer neuen Struktur geführt.

Die neu aufgestellte Einheit des Landeskommando Bayern besteht aus 500 Reservisten und steht unter dem Kommando von Oberst der Reserve Stefan Berger. Das Landesregiment sichert Bundeswehreinrichtungen, schützt die Infrastruktur und kann in der Katastrophenhilfe eingesetzt werden. 

Landes- und Bündnisverteidigung stärken

Es sei eine große Herausforderung für die Bundeswehr, neben den Auslandseinsätzen auch die Fähigkeiten in der Landes- und Bündnisverteidigung zu stärken, so die Ministerin. „An dem, was da in der Truppe geleistet wird, haben unsere Reservisten einen großen Anteil. Ohne die Reserve ginge das alles nicht.“

von Felicia Engelmann

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