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Bundeswehr/Sebastian WilkeUSA-Reise des Ministers: Gemeinsame Sicherheit und neue Kampfjets
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Verteidigungsminister Boris Pistorius reist vom 15. bis zum 18. September 2026 in die USA. Stationen der Reise werden sein: Washington, D. C., New York und Forth Worth in Texas. Der Minister trifft unter anderem seinen US-amerikanischen Amtskollegen Pete Hegseth sowie UN-Generalsekretär António Guterres. Auch wird er bei der Übergabe des ersten F-35A-Kampfjets an die Deutsche Luftwaffe dabei sein.
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Deutschland und die Vereinigten Staaten von Amerika verbindet eine historisch gewachsene Beziehung, geprägt von gemeinsamen demokratischen Werten und Interessen. Gerade angesichts aktueller sicherheitspolitischer Herausforderungen ist eine enge transatlantische Abstimmung von entscheidender Bedeutung – zum Erhalt von Frieden und Sicherheit in Europa, aber auch weltweit.
Meine Reise in die Vereinigten Staaten steht im Zeichen einer klaren Botschaft: Deutschland und die USA wollen ihre verteidigungsindustrielle Zusammenarbeit weiter vertiefen.
Deutschland und die USA verbinde bereits heute eine enge und erfolgreiche industrielle Partnerschaft, betonte Verteidigungsminister Pistorius im Vorfeld seiner Reise. Deutschland verfüge über eine leistungsfähige industrielle Basis, bestens ausgebildete Fachkräfte und technologische Spitzenkompetenz. „Wenn wir unsere Stärken noch enger zusammenführen, können wir die Systeme, die wir und unsere NATO-Partner für Abschreckung und Verteidigung dringend benötigen, schneller und in größerer Zahl bereitstellen. Damit stärken wir die Einsatzbereitschaft Deutschlands, der Vereinigten Staaten und des gesamten Bündnisses“, so der Minister.
Washington, D.C. – New York City – Fort Worth: Auf der Agenda der militärpolitischen Reise von Verteidigungsminister Boris Pistorius in die USA steht neben bilateralen Gesprächen auch die offizielle Übergabe des ersten F-35A-Kampfjets an Deutschland
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Bundeswehr/Stand: September 2026/Kartenbasis: ©︎ Mapcreator/OpenStreetMapPistorius zu Gesprächen in Washington
Erster Stopp auf der Reise von Minister Pistorius ist die Hauptstadt Washington, D. C. Hier trifft sich der deutsche Verteidigungsminister unter anderem mit seinem US-amerikanischen Amtskollegen Pete Hegseth im Pentagon, dem US-Verteidigungsministerium.
In den Gesprächen wird es auch darum gehen, die NATO in eine neue Phase zu führen: mit einem stärkeren Europa in einer starken transatlantischen Allianz. Deutschland übernimmt dabei in besonderem Maß Verantwortung – und leistet nach den USA den zweitgrößten Beitrag zu den gemeinsamen Verteidigungsanstrengungen der NATO.
| Die Bundeswehr in den USA: Die militärische Kooperation zwischen Deutschland und den USA umfasst verschiedene strategische Bereiche, Hauptquartiere und Truppenübungsplätze. Hinzu kommen militärische Ausbildung, Rüstungsprojekte und regelmäßige gemeinsame Großübungen wie Air Defender oder Steadfast Defender. Der wichtigste Standort der Bundeswehr in den USA ist Reston, Virginia. Dort befindet sich der Hauptsitz des Bundeswehrkommandos USA und Kanada – des größten streitkräftegemeinsame Kommandos der Bundeswehr außerhalb Deutschlands. Über das Jahr verteilt sind rund 800 bis 2.000 Bundeswehrkräfte an über 40 Dienstorten in Nordamerika aktiv, beispielsweise weil sie dort ausgebildet werden oder an Übungen teilnehmen. |
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New York: Pistorius besucht Vereinte Nationen
Zweite Station ist New York. Dort trifft sich der Minister unter anderem mit UN-Generalsekretär António Guterres, um über die Zukunft des UN-Peacekeeping und das Engagement der Bundeswehr hierbei zu sprechen. Außerdem übergibt der Minister den Staffelstab für das UN Peacekeeping Ministerial, die internationale Ministerkonferenz zur Friedenssicherung der Vereinten Nationen: Das jüngste UN Peacekeeping Ministerial fand 2025 in Berlin statt – 2027 werden Indonesien und die Niederlande die alle zwei Jahre stattfindende Konferenz gemeinsam ausrichten.
| Beim UN-Peacekeeping handelt es sich um weltweite Einsätze, die im Auftrag des UN-Sicherheitsrates durchgeführt werden, um Krisen und Konflikte zu beenden, Waffenstillstände zu überwachen und den Übergang von Krieg zu stabilem Frieden zu begleiten. Die eingesetzten Peacekeeperinnen und Peacekeeper werden von den Mitgliedstaaten freiwillig bereitgestellt – ihr Markenzeichen sind die blauen Helme und Barette. |
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F-35A: Der brandneue Bundeswehr-Kampfjet aus Texas
Den dritten und letzten Halt macht Pistorius im texanischen Fort Worth, der Produktionsstätte der künftigen deutschen Tarnkappen-Kampfjets vom Typ Lockheed Martin F-35A Lightning II. Am 8. September 2026 hatte der erste für die Deutsche Luftwaffe gebaute Jet in Fort Worth seinen Erstflug erfolgreich absolviert.
Insgesamt hat die Bundeswehr 35 dieser hochmodernen Kampfjets bestellt. Die ersten acht werden nach der Übergabe zunächst in den USA bleiben, wo das deutsche Flug- und Wartungspersonal an ihnen ausgebildet und geschult wird. Ab 2027 sollen die ersten F-35A auf dem Fliegerhorst Büchel in der Eifel stationiert werden. Dort werden sie den Tornado ablösen und künftig Deutschlands Nukleare Teilhabe in der NATO gewährleisten. Mit der Beschaffung der US-Kampfjets, die im Ernstfall US-Atomwaffen tragen könnten, bleibt Deutschland auch weiterhin in die Abschreckungsarchitektur der Allianz eingebunden.
Neben den F-35-Kampfjets bezieht Deutschland auch andere wichtige Waffensysteme direkt aus den USA – darunter die Seefernaufklärer P-8A Poseidon, das Flugabwehrsystem Patriot sowie schwere Transporthubschrauber CH-47 Chinook.
Näheres zur deutsch-US-amerikanischen Zusammenarbeit
Die sicherheitspolitischen Beziehungen zwischen Deutschland und den USA gründen vor allem auf der Zusammenarbeit innerhalb der NATO. Das transatlantische Bündnis sowie die dauerhaft in Deutschland stationierten US-Truppen tragen maßgeblich zur Sicherheit Deutschlands und Europas bei. Deutschland ist dabei nicht nur der größte Stationierungsort für US-Streitkräfte in Europa, sondern auch der wichtigste strategische Knotenpunkt für das US-Militär außerhalb Amerikas. Ohne die Basen in Deutschland wären globale Einsätze der USA logistisch kaum durchführbar. Derzeit sind zwischen 35.000 und 39.000 US-Soldatinnen und -Soldaten in Deutschland stationiert. Vor allem die Standorte Ramstein und Grafenwöhr sind dabei zentral für Logistik und Abschreckung der NATO.
Impressionen: Verteidigungsminister Pistorius in den USA
Seine militärpolitische Reise in die Vereinigten Staaten führt den Verteidigungsminister nach Washington, New York und Texas.
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Luftwaffeninspekteur Neumann und Verteidigungsminister Pistorius stellten sich nach der Übergabe der F-35A den Fragen der Journalisten.
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Bundeswehr/Tom Twardy -
„Beginn einer neuen Ära“: Verteidigungsminister Pistorius übernahm in Texas den ersten von 35 neuen F-35A-Kampfjets für die Luftwaffe.
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Bei UN-Generalsekretär António Guterres: Deutschland engagiert sich weiter intensiv für die Friedenssicherung der Vereinten Nationen
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Minister Pistorius spricht vor der C34-Gruppe – dem Sonderausschuss für Peacekeeping-Missionen – und betont die aktuellen Herausforderungen der Friedenssicherung
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In Washington, D.C. gelandet: Auf der Agenda von Verteidigungsminister Boris Pistorius stehen diverse politische Gespräche
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Verteidigungsminister Boris Pistorius beim bilateralen Gespräch mit seinem US-amerikanischen Amtskollegen Pete Hegseth im Pentagon
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Bundeswehr/Tom Twardy -
Deutschland und die USA wollen im Rüstungsbereich noch enger zusammenarbeiten. Im Pentagon zeichneten Verteidigungsminister Boris Pistorius und sein US-amerikanischer Amtskollege Pete Hegseth eine entsprechende Absichtserklärung.
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Verteidigungsminister Pistorius beim Rüstungs- und Luftfahrtkonzern RTX Corporation. Hier traf er sich zu einem Gespräch mit dem Stellvertretenden Geschäftsführer von RTX, Art Cameron.
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Verteidigungsminister Boris Pistorius im Gespräch mit dem Kongressabgeordneten Mike Turner
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Auch der deutsche Botschafter in den USA Jens Hanefeld hieß den Verteidigungsminister in Washington, D. C. willkommen
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Bundeswehr/Tom Twardy