Neues Rüstungsmanagement

Die Entwicklung und Beschaffung komplexer Rüstungsgüter erfordert langfristige Planung. Ein modernes Risikomanagement und internationale Rüstungskooperationen sorgen für Kontrolle und mehr Effizienz. Zur Modernisierung des Rüstungswesens wurde insbesondere die Agenda Rüstung entwickelt. Ziel der Agenda Rüstung ist es, Fähigkeitslücken der Streitkräfte zügig zu schließen und die hierzu erforderlichen Projekte auf den Weg zu bringen.

Schützenpanzer Puma auf dem Truppenübungsplatz

Ziel der Agenda Rüstung ist es, für den Auftrag der Streitkräfte geeignete Güter und Dienstleistungen zur Verfügung zu stellen.

© Bundeswehr/Sebastian Wilke

Eine Maßnahme besteht darin, unterschiedliche Experten mit ihrer jeweiligen fachlichen Sicht zu versammeln. Daher tagt halbjährlich ein Rüstungsboard zu möglichen Risiken militärischer Großprojekte. Die hochkarätige Besetzung des Rüstungsboards spiegelt gleichzeitig die hohen Ansprüche des Ministeriums an Transparenz und Innovationskraft deutscher Rüstungspolitik: Die Führungsriege des Verteidigungsministeriums sowie die einzelnen Abteilungsleiter befinden sich hier im permanenten Austausch.   

Wichtige Rüstungs-Großprojekte unterliegen somit in jeder Phase einer kontinuierlichen fachlichen Kontrolle. Die Ergebnisse des Rüstungsboards werden schließlich als Rüstungsbericht dem Parlament transparent gemacht.

Das Ministerium bleibt zudem mit der Industrie im Dialog. Ziel: Das technisch Mögliche mit dem praktisch Machbaren optimal zu kombinieren.

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