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Bundeswehr
KategorieWeißbuch
Thesen zur hybriden Kriegsführung
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„Der Begriff ‚hybride Kriegsführung‘ ist ebenso amorph wie das Phänomen, das er beschreibt“, erklärt Florian Schaurer in seinen Anmerkungen zum Weißbuchprozess, die er in drei Thesen zusammenfasst.
- Seit der Erfindung des trojanischen Pferds hat der Krieg viele Gesichter. Dennoch sind die meisten Methoden der „hybriden Kriegsführung„ nicht neu. Neu ist aber das Zusammenspiel von Militärtaktik und politischer Psychologie.
- Der Begriff ist eine Art Sammelbecken für alle möglichen militärischen und zivilen Mittel, die eingesetzt werden können, um einen unkonventionellen, nicht linearen oder auch asymmetrischen Konflikt zu den eigenen Gunsten zu entscheiden.
- Es scheint fraglich, ob der Begriff “hybride Kriegsführung„ ein völlig neues Kriegsbild hervorgebracht hat oder ob er vor allem als politisches Schlagwort dient, das vom Ukraine-Konflikt überlagert wird.
Informationen zu Dr. Florian Schaurer |
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Dr. Florian Schaurer, Referent für Strategieentwicklung in der Abteilung Politik des BMVgBundesministerium der Verteidigung, arbeitete zuvor als Politikwissenschaftler am Zentrum Informationsarbeit Bundeswehr, wo er den „Dialog Sicherheitspolitik“ mit akademischen Kooperationspartnern verantwortet. Er verfügt über Abschlüsse der Universitäten Heidelberg, Zürich und Oxford. |
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