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Tag des Peacekeeping 2024: Ehrung von deutschem Personal in Friedenseinsätzen

Heute würdigen Bundesminister der Verteidigung Boris Pistorius, Bundesministerin des Auswärtigen Annalena Baerbock und Bundesministerin des Innern und für Heimat Nancy Faeser im Rahmen des „Tags des Peacekeeping“ drei Soldatinnen und Soldaten, drei zivile Expertinnen und Experten sowie drei Polizistinnen und Polizisten für ihre Verdienste im Rahmen von internationalen Friedens- und Auslandseinsätzen. 

Damit werden diese stellvertretend für all diejenigen geehrt, die sich oft unter schwierigen Lebens- und Einsatzbedingungen in Friedensmissionen engagieren. Die drei Ministerien begehen den „Tag des Peacekeeping“ seit 2013 und drücken damit jedes Jahr ihre Dankbarkeit und Wertschätzung für alle deutschen Peacekeeperinnen und Peacekeeper aus.

In diesem Jahr werden Peacekeeperinnen und Peacekeeper gewürdigt, die ihren Dienst im Libanon (UNIFILUnited Nations Interim Force in Lebanon), im Südsudan (UNMISSUnited Nations Mission in South Sudan), im Sonderstrafgerichtshof für die Zentralafrikanische Republik, in Armenien (EUMA), im Kosovo (UNMIKMission der Vereinten Nationen im Kosovo) und in Somalia (EUCAPEU Capacity Building Mission Somalia) geleistet haben. So unterschiedlich wie die Einsatzgebiete sind auch die Aufgaben der Geehrten: Sie reichen von militärischer Ausbildung und der Bekämpfung von Waffenschmuggel, über Rechtsprechung an einem internationalen Gerichtshof und dem Aufbau eines inklusiven Justizsystems bis hin zur Durchführung von Patrouillenfahrten und der Verhinderung interethnischer Straftaten.

Deutschland übernimmt weltweit Verantwortung für Frieden und Sicherheit. Es leistet substantielle Beiträge für Friedenseinsätze. Aktuell befinden sich 639 Soldatinnen und Soldaten, 170 sekundierte zivile Expertinnen und Experten, zahlreiche weitere direkt bei den UNUnited Nations angestellte Deutsche sowie 67 Polizistinnen und Polizisten im Einsatz. Darüber hinaus ist Deutschland mit einem Anteil von 6,1% der viertgrößte Beitragszahler am gesamten UNUnited Nations-Peacekeeping-Budget und mit 11% zweitgrößte Beitragszahler zum OSZEOrganisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa-Budget, aus dem auch die OSZEOrganisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa-Feldoperationen und Büros sowie Institutionen finanziert werden. Außerdem leistet Deutschland mit rund 25% den größten Beitrag aller EUEuropäische Union-Mitgliedstaaten zur Finanzierung der zivilen und militärischen Missionen und Operationen der Gemeinsamen Sicherheits- und Verteidigungspolitik und beteiligt sich an Einsätzen und Missionen im Rahmen der NATONorth Atlantic Treaty Organization.

Zum Hintergrund: Die Vereinten Nationen sind der weltweit wichtigste Rahmen zur Wahrung von Sicherheit und Frieden. UNUnited Nations-Friedensmissionen sind durch die Weltgemeinschaft legitimiert, reduzieren nachweislich Gewalt in ihren Einsatzgebieten und sind bei weitem das kosteneffektivste Instrument im Internationalen Krisenmanagement. Friedenssichernde Maßnahmen in den Vereinten Nationen bleiben deshalb weiterhin ein zentrales Element deutscher Sicherheitspolitik. Deutschland engagiert sich umfangreich im Rahmen der Peacekeeping-Reform, um UNUnited Nations-Einsätze sicherer und effektiver zu machen. Zudem werden das Bundesministeriums der Verteidigung und das Auswärtige Amt unter Mitwirkung des Bundesministeriums des Innern und für Heimat im nächsten Jahr das weltweit wichtigste und hochrangigste Treffen für UNUnited Nations Friedensmissionen, das UNUnited Nations Peacekeeping Ministerial, in Berlin ausrichten.

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Laureatinnen und Laureaten

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Factsheet Peacekeeping

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