Ein KSK-Soldat mit Nachtsichtgerät
© Bundeswehr/Jana Neumann
Kategorie25-Millionen-Euro-Vorlagen

Nachtsicht für die Nato-Speerspitze: VJTFVery High Readiness Joint Task Force erhält 5.000 Bildverstärkerbrillen

5.000 neue Nachtsichtgeräte für die VJTFVery High Readiness Joint Task Force 2023: Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages hat in seiner Sitzung am 21. April die Mittel für die Beschaffung von Bildverstärkerbrillen freigegeben. Zudem wird die elektronische Schutzausstattung des Helikopters CH-53 auf den neuesten Stand gebracht.

Nato-Speerspitze VJTFVery High Readiness Joint Task Force 2023 bekommt 5.000 Nachtsichtgeräte

5.000 Bildverstärkerbrillen kann die Bundeswehr nunmehr für die Ausstattung der deutschen Anteile der Schnellen Eingreiftruppe der Nato (VJTFVery High Readiness Joint Task Force ) beschaffen. Die Beschaffung erfolgt über die Gemeinsame Organisation für Rüstungskooperation OCCAROrganisation Conjointe de Coopération en Matière d’Armement. Infanteristische Kräfte nutzen Bildverstärkerbrillen für die grundsätzliche Nachtsehfähigkeit. So können sie sich bei Nacht orientieren, bewegen, können beobachten, aufklären und das Gefecht führen. Kraftfahrer können mit der stereoskopischen Sicht ihre Fahrzeuge auch bei Nacht und eingeschränkter Sicht sicher bewegen. Sofern weitere Haushaltsmittel zur Verfügung gestellt werden können, bietet der Vertrag die Möglichkeit, bis zu  20.000 weitere Bildverstärkerbrillen als Option abzurufen.

Die Elektronische Schutzausstattung der CH-53 wird aktualisiert

14 Hubschrauber CH-53 GS/GE erhalten nun eine verbesserte elektronische Schutzausstattung. Für die bisher genutzten Untersysteme Radar-, Laser-, Flugkörperwarnanlage und Täuschkörperabwurfanlage sind Ersatzteile nicht länger erhältlich. Sie werden deshalb durch moderne Systeme ausgetauscht. Die elektronische Schutzausstattung dient zum Schutz des Hubschraubers und der Besatzung vor infrarot-, radar- oder lasergelenkten Flugkörpern. Bei Bedarf können weitere zwölf Helikopter umgerüstet werden. Die CH-53 sollen bis 2030 durch den neu zu beschaffenden schweren Transporthubschrauber abgelöst werden.

von Björn Lenz

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