Boris Pistorius und Jürgen Dusel schütteln sich zur Begrüßung freundlich die Hände.
© BMVgBundesministerium der Verteidigung/Steve Eibe
KategorieAktuelles

Verteidigungsminister trifft Behindertenbeauftragten der Bundesregierung

Verteidigungsminister Boris Pistorius hat mit dem Beauftragten der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen, Jürgen Dusel, Inklusionsfragen und behindertenpolitische Themen beraten.

Jürgen Dusel ist seit 2018 Beauftragter der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen. In dieser Funktion ist er innerhalb der Regierung die zentrale Anlaufstelle und Stimme für Menschen mit Behinderungen Er berät die Regierung, wirkt bei Gesetzesvorhaben mit, fördert die Umsetzung der UNUnited Nations-Behindertenrechtskonvention und setzt sich für Barrierefreiheit ein. 

Pistorius und Dusel erörterten insbesondere die Aspekte Posttraumatischer Belastungsstörungen bei Soldatinnen und Soldaten, den Dienst von Menschen mit Behinderungen in Ausbildung und Verwaltung bei der Bundeswehr sowie die Umsetzung der Barrierefreiheit in Unterkünften und Liegenschaften.

Verteidigungsministerium und Bundeswehr stehen ausdrücklich für Chancengerechtigkeit, Vielfalt und Inklusion ein. Bereits 2012 unterzeichnete das Verteidigungsministerium die „Charta der Vielfalt“ für ein vorurteilsfreies Arbeitsumfeld. Die Bundeswehr beschäftigt rund 9.000 Menschen mit Beeinträchtigung und integriert sie als Teil der Personalvielfalt. Darüber hinaus ist die Beteiligung oder Ausrichtung der Invictus Games ein starkes Signal der Streitkräfte in die Gesellschaft hinein.

Die personelle Vielfalt der Gesellschaft muss in der Bundeswehr sichtbar sein, um die gesellschaftliche Akzeptanz zu stärken.
Diversitätsstrategie des Verteidigungsministeriums

Mit einem hauseigenen Aktionsplan zur Umsetzung der UNUnited Nations-Behindertenrechtskonvention haben sich Verteidigungsministerium und Bundeswehr 2014 offiziell zur Inklusion behinderter Menschen verpflichtet. Eine Evaluation zur Umsetzung des Aktionsplans bestätigte, dass die Bundeswehr auch für Menschen mit Behinderungen ein attraktiver Arbeitgeber ist. Denn die Bundeswehr sieht Vielfalt als Chance und fördert eine vielfaltsbewusste und tolerante Führungs- und Organisationskultur.

Die Schaffung eines Arbeitsumfelds, in dem sich alle Beschäftigten fair entwickeln und bestmöglich einbringen können, ist auch Kern der Diversitätsstrategie des Verteidigungsministeriums. Sie definiert den Weg zu einem Betriebsklima, das Vielfalt aktiv lebt und fördert.

von Florian Manthey

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