Boris Pistorius steht an einem Rednerpult und spricht zu dem Publikum außerhalb des Bilds.
© Bundeswehr/Tom Twardy
KategorieChancengerechtigkeit

Verteidigungsministerium setzt neue Diversitätsstrategie in Kraft

Am 28. Oktober 2024 fand in Berlin die Zweite Diversity Konferenz der Bundeswehr statt. Verteidigungsminister Boris Pistorius betonte in seinem Grußwort, die gelebte Vielfalt in der Bundeswehr sei ein essenzieller Schlüssel zur Personalgewinnung und Personalbindung. Die neue Diversitätsstrategie legt hierzu Ziele fest.

Die Veranstaltung unterstrich den wachsenden Stellenwert von Diversität als strategisches Ziel und als Teil des Selbstverständnisses der Bundeswehr. Einen wichtigen Meilenstein auf dem Weg dorthin markierte die Vorstellung der neuen Diversitätsstrategie des Bundesministeriums der Verteidigung, die am Tag der Konferenz in Kraft trat. Das Verteidigungsministerium ist damit Vorreiter aller Ressorts der Bundesregierung.

Vielfalt als Stärke

In seiner Rede hob Pistorius hervor, dass Diversität für die Bundeswehr ein klares Top-Down-Projekt mit greifbaren Zielen sei. Es gehe darum, Vielfalt zu stärken, Chancengleichheit zu fördern und ein respektvolles Arbeitsumfeld zu schaffen. Damit Vielfalt als Stärke wirken könne, sei es jedoch unerlässlich, bestehende Hindernisse wie Vorurteile und negative Wahrnehmungen abzubauen. Die Bundeswehr sei bereit, sich diesen Herausforderungen zu stellen und in konkreten Schritten voranzugehen.

Es ist an der Zeit, Vorurteile abzubauen und Barrieren zu erkennen, die uns daran hindern, unser volles Potenzial auszuschöpfen.
Verteidigungsminister Boris Pistorius

Vielfalt als Teil des Selbstverständnisses

Die neue Diversitätsstrategie besteht aus sieben Leitsätzen. Sie definiert den Weg zu einem Betriebsklima, das Vielfalt aktiv lebt und fördert: Kern der Strategie ist es, ein Arbeitsumfeld zu schaffen, in dem sich alle Beschäftigten fair entwickeln und bestmöglich einbringen können – stets im Einklang mit dem Leistungsprinzip. Ein faires und positives Klima der Vielfalt ist als ein zentraler Bestandteil des Selbstverständnisses der Bundeswehr festgelegt. Die Bundeswehr pflegt einen offenen und respektvollen Umgang untereinander und lehnt jede Form von Diskriminierung ab. Die Einbindung aller gesellschaftlichen Gruppen stärkt den Zusammenhalt und die demokratische Wertebasis der Bundeswehr. Ein wertschätzender Umgang mit Vielfalt wird so zur Grundlage für ein modernes, attraktives Arbeitgeberbild. Insbesondere die kulturelle und ethnische Vielfalt in der Bundeswehr bringe wertvolle Perspektiven, heißt es in der Strategie. Auf die Vielfalt in all ihren Dimensionen wird daher in den Personal-Auswahlverfahren besonders geachtet.

Vielfalt und Chancengleichheit sind Führungsaufgaben

Die Strategie setzt klare Akzente: So sollen beispielsweise Frauen in allen Bereichen, insbesondere in den Streitkräften und Führungspositionen, stärker vertreten sein. Ein respektvoller, diskriminierungsfreier Umgang miteinander soll selbstverständlich sein. Führungskräfte werden dabei zu zentralen Akteuren, die Vielfalt und Chancengleichheit aktiv vorleben. Mit den Leitsätzen der neuen Strategie untermauert das Verteidigungsministerium seine Absicht, ein Klima der Offenheit und des gegenseitigen Respekts weiter in der Bundeswehr zu verankern. Die Entwicklungen der letzten Jahre und die Schritte, die jetzt angestoßen wurden, zeigen: Das Ministerium ist auf dem richtigen Weg, um Diversität im Alltag der Bundeswehr weiter zu stärken.

Das Deckblatt der PDF Diversitätsstrategie, eine Schlichte Grafik mit Titel.
© Bundeswehr

Diversitätsstrategie des Verteidigungsministeriums

Chancengerechtigkeit, Vielfalt und Inklusion – Strategie zur Ausgestaltung des Vielfaltsmanagements im Verteidigungsministerium.

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von Dennis Püschel

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