Kramp-Karrenbauer steht im Wald der Erinnerung, ein Soldat im Hintergrund spielt auf einer Trompete
© Bundeswehr/Jonas Weber
KategorieTagesbefehl

Tiefe Trauer: AKK zum „Karfreitagsgefecht“ 2010 in Afghanistan

Soldatinnen und Soldaten, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter!

Heute vor zehn Jahren standen Soldaten des Fallschirmjägerbataillon 373 aus Seedorf in Afghanistan im stundenlangen Kampf mit Aufständischen. Dabei sind drei unserer Soldaten gefallen, acht erlitten zum Teil schwere Verletzungen. Die Ereignisse dieses Tages bleiben uns seitdem als „Karfreitagsgefecht“ in Erinnerung.

Unsere Soldaten haben sich in diesen Stunden außerordentlich bewährt. Sie standen füreinander ein, haben tapfer gekämpft und die Aufständischen zurückgeschlagen. Unsere Verbündeten standen ihnen ebenso tapfer zu Seite: Amerikanische Rettungshubschrauber bargen unter Feuer liegend Verletzte und retteten Leben.

Es waren nicht die ersten Gefechte der Bundeswehr in Afghanistan und nicht die letzten. Aber mit den Ereignissen dieses Tages wurde für viele Bürgerinnen und Bürger in Deutschland erstmals sichtbar, dass die Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr im Gefecht auch töten müssen und sterben können.

Für die Bundeswehr verdeutlicht dieser Tag, was den Beruf des Soldaten in letzter Konsequenz ausmacht: die Fähigkeit, im Kampf zu bestehen. Und auch die Bereitschaft, für den Auftrag, den der Deutsche Bundestag der Bundeswehr gibt, das eigene Leben einzusetzen.

Am Volkstrauertag erinnert die Bundeswehr gemeinsam mit dem ganzen Land an die Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft. Am Ehrenmal der Bundeswehr gedenken wir aller im Dienst verstorbenen und gefallenen Angehörigen unserer Bundeswehr, bei der jährlichen Gedenkstunde im Bundestag werden unsere Soldatinnen und Soldaten durch den Bundespräsidenten besonders gewürdigt. Die Ehrenmale der Teilstreitkräfte, der „Wald der Erinnerung“ und Gedenksteine in vielen Kasernen und Gemeinden bieten darüber hinaus Raum für die individuelle Trauer und das persönliche Gedenken. Kein Leben, das im Dienst für unser Land verloren wurde, ist vergessen.

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Tagesbefehl zur Erinnerung an das „Karfreitagsgefecht“ 2010

Tagesbefehl der Verteidigungsministerin vom 02. April

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Heute denken wir mit Trauer an unsere Gefallenen vor zehn Jahren und auch an jene, die dort tiefe Verletzungen an Leib und Seele erlitten haben. Wir denken aber auch mit Stolz an die Tapferkeit, Kameradschaft und Disziplin, die unsere Soldaten in jenem Gefecht auszeichnete, an ihre Standhaftigkeit, Besonnenheit und Hilfsbereitschaft.

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