Zimmer unterhält sich mit Soldaten
© Bundeswehr/Alexander Stawinski
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Staatssekretär Zimmer besucht Kampfhubschrauberregiment 36

Der Staatssekretär im Bundesministerium der Verteidigung, Benedikt Zimmer, hat am 24. Juli das Kampfhubschrauberregiment 36 besucht.

Zimmer ist kein Unbekannter in der Heeresfliegertruppe.  Er war von 2012 bis 2014 Kommandeur der ehemaligen Division Luftbewegliche Operationen, zu der die Heeresflieger damals gehörten.

Aus Erfahrungen lernen

Zimmer unterhält sich mit Soldaten

Staatssekretär Benedikt Zimmer informiert sich beim Kampfhubschrauberregiment 36 in Fritzlar über die Lage des Verbandes. Techniker des Regiments tragen zur Einsatzlage der Kampfhubschrauber Tiger vor.

© Bundeswehr/Alexander Stawinski

Beim Besuch ging es weniger um die Vorstellung des Verbandes, sondern im Fokus standen die Erfahrungen aus dem gerade beendeten Einsatz in Mali und die Herausforderungen für den weiteren Fähigkeitsaufwuchs im Regiment. Der Regimentskommandeur, Oberst Volker Bauersachs, begrüßte Herrn Staatssekretär und wies ihn kurz in die aktuelle Lage des Verbandes ein. In der Technikhalle erhielt Staatssekretär Zimmer den aktuellen Sachstand zur Einsatzlage: „Das Thema kommt mir noch bekannt vor“, stellte Staatssekretär Zimmer fest, als es zum Beispiel um benötigte Ersatzteile ging.

Mali Einsatz wirkt nach

Die Einsatzbereitschaft hat sich in den letzten Jahren verbessert, so die Soldaten. Der kürzlich beendeten VNVereinte Nationen-Einsatzes MINUSMAMission Multidimensionnelle Intégrée des Nations Unies pour la Stabilisation au Mali hat aber auf die luftfahrzeugtechnische Lage Auswirkungen. Im Einsatz haben die Besatzungen 1.400 Flugstunden absolviert und den Einsatzauftrag zu 100 Prozent erfüllt. Mit vier Kampfhubschraubern Tiger wurde unter schwierigen Umweltbedingung ein hervorragender durchschnittlicher Klarstand von rund 75 Prozent erreicht. Ein Indiz dafür, dass das Regiment sein Handwerk verstehe. Doch diese Leistung hat auch ein Preisschild: Die Konzentration der Ressourcen auf Schlüsselpersonal und Ersatzteile auf den Einsatz ging zu Lasten des Heimatverbandes und führte zu deutlichen Einschränkungen im Grundbetrieb.

Doch wo Licht ist, ist auch Schatten. Am 26. Juli 2017  stürzten  Major Jan Färber und Stabshauptmann Thomas Müller mit einem Kampfhubschrauber Tiger ab.

Blick nach vorn

Abschließend resümierte Oberst Bauersachs, dass das Regiment nach dem Einsatz neben dem weiteren Fähigkeitsaufwuchs die Regeneration des Verbandes fest im Visier habe. Dies werde aber nur über eine verbesserte Verfügbarkeit der Luftfahrzeuge gelingen.

Staatssekretär Zimmer zeigte sich beeindruckt von der guten Zusammenarbeit quer durch die Organisationsbereiche und ermunterte die Angehörigen des Kampfhubschrauberregiments 36 diesen Weg weiter zu gehen, um greifbare Ergebnisse zu erzielen. Abschließend stellte er fest: „Der Besuch hat Spaß gemacht“ und „ich werde im nächsten Jahr wieder kommen um den Fortschritt zu überprüfen“.

von Remo Templin-Dahlenburg

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