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Bundeswehr/Alexander GottschalkRüstungsboard tagt unter Vorsitz der Ministerin in Koblenz
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Zum dritten Mal unter Vorsitz von Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen tagt heute das Rüstungsboard im Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr in Koblenz. Bei der aktuellen Sitzung geht es um Maßnahmen zur Risikominimierung und gegebenenfalls zur Problemlösung bei ausgewählten Rüstungsprojekten.
Die Projektleiter tragen hierzu unmittelbar der Leitung des BMVg zum Sachstand der Projekte vor und bewerten diesen. Die Ergebnisse des Rüstungsboards fließen in den Halbjahresbericht des Verteidigungsministeriums zu Rüstungsangelegenheiten ein. Dieser wird dem Deutschen Bundestag vorgelegt. Nach der Übermittlung an das Parlament wird der öffentliche Teil des Berichts auch hier auf dieser Internetseite bereitgestellt.
Erörterung im Team
Die Ministerin erörtert gemeinsam mit den beamteten und parlamentarischen Staatssekretären, dem Generalinspekteur der Bundeswehr, den fachlich betroffenen Abteilungsleitern des BMVg, dem Beauftragten des BMVg für die strategische Steuerung der Rüstungsangelegenheiten, Vertretern der Fachaufsicht BMVg sowie der Leitung BAAINBw Rüstungsgroßprojekte mit einem Finanzvolumen von insgesamt mehr als 60 Milliarden Euro. Sie decken über zwei Drittel des Finanzvolumens aller Rüstungsprojekte der Bundeswehr ab.
Vom A400M bis zur Korvette K130
Konkret geht es dabei um die Projekte A400M, Signalerfassende Luftgestützte Weiträumige Überwachung und Aufklärung, Taktisches Luftverteidigungssystem, Seefernaufklärer P-3C Orion, Unterstützungshubschrauber Tiger, NH90 TTH/NTH Sea Lion, Mittlerer Transporthubschrauber CH-53, Eurofighter, Puma, Fregatte F125, Mehrzweckkampfschiff 180 sowie Streitkräftegemeinsame Verbundfähige Funkgeräteausstattung, TanDEM-X, AESA-Radar, GTK Boxer, Meteor, IRIS-T, Patriot KWA 2 und Korvette K130.