Eine Soldatin beobachtet mit dem Fernglas das Seegebiet aus einem Flugzeug vom Typ P-3C Orion heraus
© Bundeswehr/Jana Neumann
KategorieMandatsverlängerung

EUNAVFOREuropean Union Naval Force MEDMediterranean Irini: Pistorius wirbt im Bundestag für Mandatsverlängerung

Die deutsche Marine beteiligt sich an der EUEuropäische Union-geführten Operation Irini zur Überwachung des Waffenembargos der Vereinten Nationen gegen Libyen. Deutsche Schiffe und Seefernaufklärer sind hierfür im Mittelmeer vor der Küste Libyens im Einsatz.

Daten und Fakten

Der Deutsche Bundestag hat am 31. März 2023 über die Fortsetzung der deutschen Beteiligung an der EUEuropäische Union-Mission Irini diskutiert. Laut Antrag der Bundesregierung soll das Einsatzmandat um ein Jahr verlängert werden. Mit Schiffen und Booten oder Seefernaufklärungsflugzeugen des Typs P-3C Orion ist die deutsche Marine in diesem Mittelmeereinsatz. Außerdem ist deutsches Stabspersonal im Missionshauptquartier eingesetzt.

Verteidigungsminister Boris Pistorius sprach sich im Bundestag für die Verlängerung des Einsatzes aus. Die seit 2020 laufende Operation habe Schmuggelrouten auf dem Seeweg deutlich unzugänglicher gemacht, betonte Pistorius. Eine Verlängerung des Mandates bedeute auch die Anerkennung der bisherigen Leistungen der Soldatinnen und Soldaten. Zudem bedeute mehr Stabilität in Afrika auch mehr Sicherheit in Europa. 

Der Deutsche Bundestag hat über die Mandatsverlängerung für die EUEuropäische Union-geführte Operation Irini beraten. Verteidigungsminister Boris Pistorius hat im Parlament für die weitere Beteiligung der deutschen Marine an der Mission im Mittelmeer geworben.

Die Sicherheitslage in Libyen ist fragil. Zur Stabilisierung des nordafrikanischen Landes hat der UNUnited Nations-Sicherheitsrat ein Waffenembargo gegen Libyen beschlossen. Die EUEuropäische Union-Mission Irini überwacht die Einhaltung des Embargos mit Luftfahrzeugen, Satelliten und Schiffen. Des Waffenschmuggels verdächtige Schiffe können angehalten und durchsucht werden. Darüber hinaus soll der EUEuropäische Union-Einsatz die illegale Ausfuhr von Erdöl aus Libyen verhindern und dazu beitragen, die Aktivitäten von Schleuser- und Menschenhändlernetzen zu unterbinden. 

Die von der EUEuropäische Union geplante Ausbildung der libyschen Küstenwache wurde bislang noch nicht begonnen. Die Ausbildung libyscher Sicherheitskräfte ist auch nicht Bestandteil des Antrages der Bundesregierung zur Fortsetzung des Einsatzes.

von Redaktion der Bundeswehr 

Mehr zum Thema

Inhalte teilen via

Anfang Footer Es ist uns ein Anliegen, Ihre Daten zu schützen

Auf dieser Website nutzen wir Cookies und vergleichbare Funktionen zur Verarbeitung von Endgeräteinformationen und (anonymisierten) personenbezogenen Daten. Die Verarbeitung dient der Einbindung von Inhalten, externen Diensten und Elementen Dritter, der eigenverantwortlichen statistischen Analyse/Messung, der Einbindung sozialer Medien sowie der IT-Sicherheit. Je nach Funktion werden dabei Daten an Dritte weitergegeben und von diesen verarbeitet (Details siehe Datenschutzerklärung Punkt 4.c). Bei der Einbindung von sozialen Medien und interaktiver Elemente werden Daten auch durch die Anbieter (z.B. google) außerhalb des Rechtsraums der Europäischen Union gespeichert, dadurch kann trotz sorgfältiger Auswahl kein dem europäischen Datenschutzniveau gleichwertiges Schutzniveau sichergestellt werden. Sämtliche Einwilligungen sind freiwillig, für die Nutzung unserer Website nicht erforderlich und können jederzeit über den Link „Datenschutzeinstellungen anpassen“ in der Fußzeile unten widerrufen oder individuell eingestellt werden.

  • Logo Bundesministerium der Verteidigung

    Es ist uns ein Anliegen, Ihre Daten zu schützen

    Detaillierte Informationen zum Datenschutz finden Sie unter Datenschutzerklärung