Von der Leyen am Rednerpult
© Bundeswehr / BMVgBundesministerium der Verteidigung / Florian Stolzmann
KategoriePersonal

Helfen mit Herz

Von der Leyen am Rednerpult

Ursula von der Leyen begrüßt die Delegierten des 19. Bundeskongresses des Bundeswehr-Sozialwerks.

© Bundeswehr / BMVgBundesministerium der Verteidigung / Florian Stolzmann

Das Bundeswehr-Sozialwerk hat mehr zu bieten als Bildungsreisen und Ferienhäuser. Seit der Gründung im Jahr 1960 hat sich das BwSWBundeswehr-Sozialwerk unter dem Motto „Hier scheint die Sonne!“ dem sozialen Engagement für jene Bundeswehrangehörige verschrieben, die eben nicht auf der Sonnenseite des Lebens stehen.

So werden Familien unterstützt, wenn ein Elternteil in den Auslandseinsatz geht oder dort verletzt wird; auch für Familien mit beeinträchtigten Kindern gibt es gezielte Hilfen. Mehr als 2.500 Ehrenamtliche stehen ihren Kameraden in den Streitkräften und ihren Kollegen in der Bundeswehrverwaltung zur Seite, wenn sie Schwierigkeiten haben. Als Schirmherr fungiert der jeweils amtierende Verteidigungsminister.

Ministerin: „Gelebte Fürsorge“

Gruppenbild

Die Ministerin mit dem scheidenden BwSWBundeswehr-Sozialwerk-Bundesvorsitzende Peter Niepenberg, seinem Nachfolger Matthias Leckel und der Bundesgeschäftsführerin Veronika Dahl.

© Bundeswehr / BMVgBundesministerium der Verteidigung / Florian Stolzmann

Ursula von der Leyen ließ es sich daher natürlich nicht nehmen, die Delegierten des 19. Bundesversammlung des Bundeswehr-Sozialwerks in ihren Amtssitz einzuladen. Der Bundeskongress tagt nur alle vier Jahre; die Delegierten hatten sich für drei Tage in einem Konferenzhotel in Berlin einquartiert. Unter anderem musste ein neuer Vorsitzender samt Stellvertretern gewählt werden. Auch wurden die Planungen für das 60-jährige Jubiläum des BwSWs im übernächsten Jahr in Angriff genommen.

Der Abendtermin im Bendlerblock war für die meisten Delegierten eine willkommene Abwechslung zur Gremienarbeit. „Sie wenden sich den Menschen in der Bundeswehr zu, die in Not sind, die Unterstützung brauchen. Und dieses, ihr ganz persönliches Engagement, strahlt im besten Sinne auf die Bundeswehr aus“, sagte von der Leyen den Delegierten beim Empfang im Gästekasino. Die Bundeswehr sei ein Arbeitgeber, der die Fürsorge für die Mitarbeiter als oberste Verpflichtung begreife, so die Ministerin. „Das Bundeswehr-Sozialwerk ist uns dabei ein Partner von unschätzbarem Wert.“ Dafür wolle sie Danke sagen.

Langjähriger Bundesvorsitzender verabschiedet

Niepenberg am Rednerpult

Der den scheidenden BwSWBundeswehr-Sozialwerk-Bundesvorsitzende Peter Niepenberg bei seiner Ansprache.

© Bundeswehr / BMVgBundesministerium der Verteidigung / Florian Stolzmann

Auch an den scheidenden BwSWBundeswehr-Sozialwerk-Bundesvorsitzende Peter Niepenberg richtete die Ministerin einige Worte. Niepenberg hatte sich 20 Jahre im BwSWBundeswehr-Sozialwerk engagiert, dem gemeinnützigen Verein die letzten neun Jahre vorgesessen. „Sie hinterlassen nicht ein bestelltes Feld, sondern ein blühendes“, stellte von der Leyen fest. Niepenberg habe in seiner Amtszeit die Finanzen konsolidiert, die Mitgliederbasis verbreitert und viel Netzwerkarbeit geleistet. „Vielen herzlichen Dank für ihr außergewöhnliches Engagement und persönlich alles Gute!“, so die Ministerin. Anschließend gratulierte sie dem neuen BwSWBundeswehr-Sozialwerk-Bundesvorsitzenden Matthias Leckel zur Wahl. Sie freue sich auf die vertrauensvolle Zusammenarbeit, sagte Ursula von der Leyen.

Bundeswehr-Sozialwerk

Das Bundeswehr-Sozialwerk wurde am 20. Mai 1960 vom damaligen Verteidigungsminister Franz-Josef Strauss und 20 Bundeswehrangehörigen gegründet. Der gemeinnützige Verein gehört zu den Sozialwerken der Bundesverwaltung und hat sich der sozialen Fürsorge für Bundeswehrangehörige verschrieben. Das BwSWBundeswehr-Sozialwerk finanziert sich aus Beiträgen der über 100.000 Mitglieder, durch Spenden und Vermögenserträge.


von Timo Kather

Inhalte teilen via

Anfang Footer Es ist uns ein Anliegen, Ihre Daten zu schützen

Auf dieser Website nutzen wir Cookies und vergleichbare Funktionen zur Verarbeitung von Endgeräteinformationen und (anonymisierten) personenbezogenen Daten. Die Verarbeitung dient der Einbindung von Inhalten, externen Diensten und Elementen Dritter, der eigenverantwortlichen statistischen Analyse/Messung, der Einbindung sozialer Medien sowie der IT-Sicherheit. Je nach Funktion werden dabei Daten an Dritte weitergegeben und von diesen verarbeitet (Details siehe Datenschutzerklärung Punkt 4.c). Bei der Einbindung von sozialen Medien und interaktiver Elemente werden Daten auch durch die Anbieter (z.B. google) außerhalb des Rechtsraums der Europäischen Union gespeichert, dadurch kann trotz sorgfältiger Auswahl kein dem europäischen Datenschutzniveau gleichwertiges Schutzniveau sichergestellt werden. Sämtliche Einwilligungen sind freiwillig, für die Nutzung unserer Website nicht erforderlich und können jederzeit über den Link „Datenschutzeinstellungen anpassen“ in der Fußzeile unten widerrufen oder individuell eingestellt werden.

  • Logo Bundesministerium der Verteidigung

    Es ist uns ein Anliegen, Ihre Daten zu schützen

    Detaillierte Informationen zum Datenschutz finden Sie unter Datenschutzerklärung