Gesicht eines Soldaten mit Helm und Gehörschutz, er spricht über Funk.
© Bundeswehr/Jana Neumann
Kategorie25-Millionen-Euro-Vorlagen

Sprechsätze mit Gehörschutz und Nachentwicklung SMArt-Munition für Bundeswehr

Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages hat in seiner Sitzung am 20. Oktober die Mittel für zwei Projekte freigegeben: Die Bundeswehr stattet weitere Soldaten mit modernen Sprechsätzen inklusive Gehörschutz aus und schafft die Voraussetzung für die Nachbeschaffung intelligenter Artilleriemunition.

Für rund 7,5 Millionen Euro kann die Bundeswehr weitere 3.665 Sprechsätze mit Gehörschutz (SMGSchweres Maschinengewehr) beschaffen. Mit dem modernen digitalen Kapsel-Gehörschutz können Soldatinnen und Soldaten die Lautstärke von Umgebungsgeräuschen oder Gesprächen regeln. Impulsschall - etwa der von Schüssen oder Detonationen - wird automatisch gefiltert. An den Sprechsatz können mit einem Adapter Funkgeräte angeschlossen werden, so dass eine Kommunikation per Funk auch unter Gehörschutz möglich ist.
Die 3.665 Sprechsätze mit Gehörschutz sollen noch in diesem Jahr ausgeliefert werden. Mittelfristig plant die Bundeswehr, alle Soldatinnen und Soldaten mit einem solchen SMGSchweres Maschinengewehr auszustatten.

Nachentwicklung der SMArt-Suchzünder-Munition

Mit der Anfang der 2000er Jahre eingeführten Suchzündermunition Artillerie (SMArt 155) kann die Bundeswehr Kampfpanzer und andere stark gepanzerte Ziele mit der Panzerhaubitze 2000 auch auf weite Entfernung präzise bekämpfen. Mit Blick auf eine in Zukunft geplante Beschaffung weiterer Geschosse müssen die Elektronikkomponenten neu entwickelt werden. Für diese Maßnahme sind rund 97,4 Millionen Euro vorgesehen. Auch hierfür hat der Haushaltsausschuss nun grünes Licht gegeben.

von Björn Lenz

Die 25-Millionen-Euro-Vorlagen

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