Zorn steht neben einem Soldaten an Deck der Korvette Braunschweig
© Bundeswehr/Sebastian Wilke
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Generalinspekteur Zorn auf der Korvette „Braunschweig“

„Durchsetzung der UNUnited Nations-Sicherheitsresolution 1701: Abwehr aller Bedrohungen zum sicheren Einlaufen Beirut“, schallt es von der Brücke der Korvette „Braunschweig“. Die Frauen und Männer ziehen Flammschutzhauben über ihre Köpfe, sind gefechtsbereit. Ein langsam anfliegendes Kleinflugzeug bedroht das deutsche Schiff. Das Marineleichtgeschütz MLG 27 mm bellt an Backbord. „Gefechtslärm“, sagt General Eberhard Zorn, „diese Übung macht die Besatzung klasse!“

Hoch motivierte Mannschaft

Zorn kommt an Bord der Korvette Braunschweig und wird von Soldaten begrüßt

Der Generalinspekteur wird auf der Korvette „Braunschweig“ begrüßt.

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„Auf einer Skala von 1 bis 10 hat der Besuch des Generalinspekteurs für uns eine Wichtigkeit von 11“, sagt der Kommandant der „Braunschweig“, Fregattenkapitän Alexander Dubnitzki. „Wir wollen zeigen, was wir hier tun.“ Neben der Abwehr asymmetrischer Bedrohung demonstrieren die Soldaten die Flugkörperabwehr und, mit der Feuerlöschrolle, das „Innere Gefecht“. Situationen, die im UNIFILUnited Nations Interim Force in Lebanon-Einsatz jederzeit Realität werden können. „Respekt, die Kameraden machen das sehr routiniert“, lobt der Generalinspekteur. Auch, wie sie an Bord leben interessiert ihn.

Unterwegs zuhause

„Den Fernseher habe ich mitgebracht“, erklärt ein Kamerad auf seiner Viererkammer. Ein anderer freut sich, dass das WLAN an Bord mittlerweile besser funktioniert. „Und ich bin ein Rettungswagen“, scherzt Maike U., die Notfallsanitäterin. Die 35-jährige kümmert sich an Bord darum, dass die Kameradinnen und Kameraden gesund bleiben. „Außer von Husten, Schnupfen, Heiserkeit sind wir bisher von Krankheiten verschont geblieben“, berichtet sie auf Nachfrage des Generals.

Fünf Standorte in zwei Ländern

Zorn wird von einem Soldaten im Maschinenraum der Korvette Braunschweig eingewiesen

Zorn wird von einem Soldaten im Maschinenraum der Korvette Braunschweig eingewiesen.

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„Wir operieren nicht nur von Beirut aus, sondern auch von Zypern“, erklärt der deutsche Kontingentführer Fregattenkapitän Dr. Michael Broll. „Alles, was vor der Küste Libanons passiert, plotten wir mit.“ Kernauftrag der „Braunschweig“ ist die Seeraumüberwachung. Damit soll der Waffenschmuggel verhindert werden. Daneben unterstützen die Deutschen bei der Ausbildung und Ertüchtigung der libanesischen Marine. Dazu hat General Zorn am Vortag Gespräche mit seinem Amtskollegen General Joseph Aoun geführt.

Hohe Belastung

Zorn im Gespräch mit einem Soldaten

Im Gespräch mit Soldaten.

© Bundeswehr/Sebastian Wilke

Bereits 37 deutsche Kontingente waren seit 2006 im UNIFILUnited Nations Interim Force in Lebanon-Einsatz. Aus den Gesprächen an Bord wird klar, dass die Marine unter Volllast fährt. Viele Seeleute sind jedes Jahr im Einsatz und die Abstände zwischen den Einsätzen werden immer kürzer. „Mehr Readiness bei 200 Einsatztagen im Jahr bei der Marine geht nicht“, ist das Fazit des Generalinspekteurs nach seinem Besuch auf der „Braunschweig“.

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