Zorn im Gespräch mit Soldaten
© Sebastian Wilke/Bundeswehr
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Generalinspekteur zu Gast in Al-Asrak

„Mein Eindruck ist, dass Sie hier durch die Bank einen Klassejob machen“, begrüßt der Generalinspekteur der Bundeswehr, General Eberhard Zorn, seine Soldaten in der Wüste. Auf dem Luftwaffenstützpunkt interessiert sich Zorn für den Auftrag ebenso wie für die Lebensumstände der Männer und Frauen, die von hier aus den Kampf gegen den sogenannten Islamischen Staat unterstützen. „Es ist schön, dass er sich die Zeit nimmt“, so Hauptfeldwebel Natalie A.

Herzlicher Empfang durch die Soldaten

Zorn beim Rundgang durch das deutsche Camp und im Gespräch mit einem Soldaten

Gute Sportmöglichkeiten auch im Einsatz.

© Sebastian Wilke/Bundeswehr

„Es ist ein Zeichen der Wertschätzung, dass der Generalinspekteur uns hier besucht“, sagt auch Hauptmann Oliver H. Er gehört zur Crew des Tankflugzeugs. Wie sein Kamerad, Hauptmann Christian T. von der Fliegerhorststaffel fühlt er sich wohl auf der Airbase. „Wir sind sehr gut untergebracht“, meint T., „hier habe ich Sportmöglichkeiten, die finde ich in kaum einer Kaserne in Deutschland.“ Auch die Kommunikation mit zuhause loben die Kameraden. Die Versorgung mit Ersatzteilen hingegen stößt auf Kritik. „Die fehlen auch zu Hause an vielen Stellen“, räumt General Zorn ein. „Die Verträge sind aber geschlossen, jetzt heißt es Atem anhalten und noch etwas warten, die Industrie produziert bereits!“

Kampf gegen den IS„Islamischer Staat“-Terror aus neuem Camp

Erst vor einem Vierteljahr ist das deutsche Camp in Al-Asrak fertig geworden. Von hier aus unterstützt die Bundeswehr die Internationale Allianz gegen die IS„Islamischer Staat“-Terrormiliz derzeit mit rund 280 Soldaten. 60 Kilometer vor der syrischen Grenze stehen vier Tornados und ein Tankflugzeug für Aufklärungsflüge und zur Luftbetankung bereit. Obwohl die Anti-IS„Islamischer Staat“-Koalition entscheidende Erfolge erzielt hat, bleibt die Terrormiliz gefährlich. Versprengte IS„Islamischer Staat“-Kämpfer haben sich mit ihren Waffenverstecken und Bombenwerkstätten in unzugängliche Wüstengebiete zurückgezogen.

Neue Lage

Zorn im Gespräch mit einem Soldaten

General Zorn im Gespräch mit Oberst Conrath.

© Sebastian Wilke/Bundeswehr

„Die Lage im Einsatzgebiet hat sich weiterentwickelt und geändert“, sagt Oberst Kristof Conrath, Kommandeur Deutsches Einsatzkontingent. Dies hätte in der Folge zu einer Neuausrichtung des deutschen Engagements geführt. Seit 1. April gilt das weiterentwickelte Mandat des Deutschen Bundestags für den Einsatz gegen die IS„Islamischer Staat“-Terrormiliz. Es beinhaltet neben dem Betankungs- und Aufklärungsauftrag über Syrien und Irak auch einen deutschen Beitrag zur umfassenden Stabilisierung des Iraks durch Beteiligung am Fähigkeitsaufbau. Dadurch hat Conrath zusätzlich die Verantwortung für die rund 120 Soldatinnen und Soldaten im Irak übernommen.

Bedeutung des Auftrags gewürdigt

Zorn im Gespräch mit König Abdullah II. bin al-Hussein

Treffen mit König Abdullah II.

© Sebastian Wilke/Bundeswehr

Bis zum 31. Oktober gilt noch das aktuelle Mandat des Deutschen Bundestages. Die politische Diskussion um seine Verlängerung wird in Kürze beginnen. Generalinspekteur Zorn will sich dafür einsetzen. „Wenn wir hier und im Irak investieren, leisten wir einen guten Beitrag für die Stabilität der gesamten Region“, so Zorn. Bereits am Vormittag hatte der General eine Audienz beim jordanischen König Abdullah II. bin al-Hussein. Zuvor hatte er seinen Amtskollegen, Generalstabschef Mahmoud Freihat, getroffen. Beide betonten die Wichtigkeit des deutschen Beitrags im Nahen Osten.

von Barbara Gantenbein

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