Schützenpanzer PUMA feuert die Panzerabwehrwaffe MELLS ab.
© Bundeswehr/Maximilian Schulz
Kategorie25-Millionen-Euro-Vorlagen

Bundeswehr kann weitere Lenkflugkörper MELLS beschaffen

Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages stimmte in seiner Sitzung am 10. Februar der Beschaffung von weiteren Lenkflugkörpern des Typ MELLS und weiteren Waffenanlagen zu.

Mechanisierte und gepanzerte gegnerische Kräfte abzuwehren, ist eine wesentliche Fähigkeit im Gefecht. Die Bundeswehr setzt dafür unter anderem das Mehrrollenfähige, leichte Lenkflugkörper-System (MELLS) ein. MELLS überwindet auch moderne gegnerische Panzerungen und Schutzsysteme und löst die älteren Systeme MILAN und TOW ab.

Auch Waffenanlagen werden beschafft

Aus einem bereits bestehenden Rahmenvertrag will die Bundeswehr nun weitere Lenkflugkörper und Waffenanlagen abrufen. Dieses vierte Los ergänzt die bislang beschafften Lenkflugkörper und Waffenanlagen MELLS. Der derzeit geplante Beschaffungsumfang an Waffenanlagen wird mit dem aktuellen Abruf bereits erreicht. Der bestehende Rahmenvertrag ermöglicht noch weitere Abrufe von Lenkflugkörpern.

Vielfältig in der Bundeswehr eingesetzt

Das Lenkflugkörpersystem MELLS eignet sich für viele Aufträge. Die Soldatinnen und Soldaten können damit sowohl bis zu vier Kilometer entfernte Kampfpanzer und andere gepanzerte Ziele als auch langsam fliegende oder im bodennahen Luftraum schwebende Hubschrauber hochpräzise bekämpfen. Das mehrrollenfähige System setzen daher nicht nur Soldatinnen und Soldaten im Heer ein. Auch die Spezialkräfte der Marine sowie die Objektschutzkräfte der Luftwaffe nutzen das System. MELLS ist ebenfalls fester Bestandteil der Ausrüstung bei den Schützenpanzern Marder und Puma sowie auf dem Waffenträger Wiesel 1.

von Alexander Schröder

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