Hoofe und Wisser geben sich die Hand
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KategoriePersonal

Bundeswehr kooperiert mit WISAG-Unternehmensgruppe

Die Bundeswehr und die WISAG Dienstleistungsholding GmbHGesellschaft mit beschränkter Haftung arbeiten in der Personalvermittlung künftig noch enger zusammen. Staatssekretär Gerd Hoofe und WISAG-Geschäftsführer Michael C. Wisser unterzeichneten eine entsprechende Kooperationsvereinbarung am 22. September im Gästekasino des Bendlerblocks in Berlin.

Lösungen für Zeitsoldaten

„Ich freue mich, dass wir diese Kooperation aushandeln und abschließen konnten“, sagte Staatssekretär Hoofe in seinem Eingangsstatement. „Wir sind für alle Bundeswehrangehörigen – ob zivil oder militärisch – im Rahmen der Personalstrategie bemüht, sie so zu qualifizieren, dass sie bei Verlassen der Bundeswehr das richtige Handwerkszeug dafür haben, um beruflich Fuß zu fassen.“ Die Zusammenarbeit mit der WISAG trage dazu bei, passende Lösungen für Zeitsoldaten zu finden.

Information, Vermittlung, Austausch

Ziele der Zusammenarbeit sind der intensivere Informationsaustausch, gemeinsame Maßnahmen bei der Vermittlung von Beschäftigten und die Förderung des Reservistendienstes.

Soldaten können das Unternehmen im Rahmen von Informationsveranstaltungen und Jobmessen des Berufsförderungsdienstes (BFDBerufsförderungsdienst) und bei Vorliegen der jeweiligen Voraussetzungen auch schon während der militärischen Dienstzeit bei Praktika kennenlernen. Stellenangebote und Ausbildungsplätze der WISAG werden künftig in der internen Jobbörse des BFDBerufsförderungsdienst veröffentlicht. Auf der anderen Seite wird das Unternehmern scheidende Mitarbeiter auf die Vorzüge einer militärischen oder zivilen Karriere bei der Bundeswehr hinweisen.

Hoofe und Wisser unterzeichnen einen Vertrag

Geschäftsführer der WISAG Dienstleistungsholding GmbHGesellschaft mit beschränkter Haftung, Michael C. Wisser (li), und Staatssekretär im BMVgBundesministerium der Verteidigung, Gerd Hoofe, unterzeichen im BMVgBundesministerium der Verteidigung in Berlin einen Vertrag über eine Zusammenarbeit in der Personalvermittlung.

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Vereinbarung zu Reservisten

Ein weiterer Bestandteil der Vereinbarung betrifft den Reservistendienst. Die WISAG bekräftigte mit der Unterzeichnung der Vereinbarung ihre grundsätzliche Bereitschaft, Reservistendienstleistungen ihrer Mitarbeiter im Rahmen der betrieblichen Möglichkeiten zu unterstützen. Künftig wird das Unternehmen auch zu Veranstaltungen der Reservistenorganisation eingeladen. Die Bundeswehr stellt im Gegenzug in Aussicht, die Reservistendienstleistenden der WISAG in Bereichen einzusetzen, in denen Knowhow für die zivile Tätigkeit gesammelt werden kann.

Mannschaften im Fokus

Die Bundeswehr will durch die Kooperation mit privaten und öffentlichen Unternehmen die Wiedereingliederung von Zeitsoldaten ins zivile Erwerbsleben erleichtern. Besonders für Soldaten mit geringen schulischen oder beruflichen Qualifikationen soll die Jobsuche einfacher werden.

Bereits im Juli 2014 war eine entsprechende Kooperationsvereinbarung mit der Deutsche Bahn AG geschlossen worden, seit März 2017 wird auch mit der Deutsche Post AG zusammengearbeitet. In naher Zukunft soll eine weitere Vereinbarung mit dem Handelskonzern Rewe getroffen werden.

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Verteidigungsministerium und WISAG vereinbaren eine Personalkooperation

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WISAG unter führenden Dienstleistern in Deutschland

Die WISAG-Unternehmensgruppe gehört mit einem Umsatz von 1,7 Milliarden Euro im Jahr zu den führenden Dienstleistungskonzernen in Deutschland. Der Konzern ist in die WISAG Facility Service Holding, die WISAG Industrie Service Holding und die WISAG Aviation Service Holding unterteilt und beschäftigt insgesamt 47.000 Mitarbeiter.

Das Spektrum der Dienstleistungen reicht von der Wartung, Instandhaltung  und Bewachung von Büro- und Industriegebäuden bis hin zu allen Dienstleistungen rund um den Betrieb von Flughäfen. Als interner Dienstleister der drei Unternehmensbereiche fungiert die WISAG Dienstleistungsholding, mit der die Kooperationsvereinbarung geschlossen wurde.

Kooperationsvereinbarungen mit privaten Unternehmen helfen Soldaten beim Übergang in das zivile Berufsleben.

Für Staatssekretär Gerd Hoofe ist es ein wichtiges Anliegender Bundeswehr: Scheidende Soldaten bei der Arbeitsplatzsuche nach der militärischen Laufbahn zu unterstützen. Die Botschaft lautet: Wir stehen Euch auch nach eurer Zeit bei der Truppe zur Seite, bis Ihr im neuen Job Fuß gefasst habt.

Zehn- bis fünfzehntausend Freiwillig Wehrdienstleistende und Soldaten auf Zeit verlassen die Truppe im Jahr. Mehr als neunzig Prozent von ihnen finden eine Anschlussbeschäftigung. Um diese Erfolgsquote auch zukünftig gewährleisten zu können, arbeitet die Bundeswehr in der Personalvermittlung mit namhaften Konzernen zusammen.

Ziel der Kooperationsvereinbarungen ist eine partnerschaftliche Zusammenarbeit zum gegenseitigen Nutzen. Am 22. September wurde eine Vereinbarung mit dem Dienstleistungskonzern WISAG geschlossen. Davor waren bereits Kooperationen mit der Deutsche Post AG und der Deutsche Bahn AG eingegangen worden: Bedeutende Konzerne mit einem beständigen Bedarf nach leistungsbereiten Mitarbeitern. Eine weitere Vereinbarung mit dem Handelskonzern Rewe wird in Kürze unterzeichnet werden. 

Kooperationsvereinbarungen mit privaten Unternehmen helfen Soldaten beim Übergang in das zivile Berufsleben.

Die Zusammenarbeit der Bundeswehr mit den zivilen Partnern erstreckt sich auf mehrere Bereiche. Die Kommunikationswege sollen vereinfacht und somit der Informationsaustausch zwischen den Partnern verbessert werden. Hierfür werden Projektbeauftragte eingesetzt. Außerdem informieren die privaten Partner in der Online-Stellenbörse und auf den Jobmessen der Bundeswehr über offene Arbeitsplätze und berufliche Chancen.

Soldaten können bei Vorliegen der Voraussetzungen schon vor dem eigentlichen Dienstzeitende in den Unternehmen hospitieren – treten Qualifikationsdefizite auf, können sie durch den Berufsförderungsdienst (BFDBerufsförderungsdienst) ausgeglichen werden. Im Gegenzug informieren die Unternehmen ihrerseits ausscheidende Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter über die zivilen und militärischen Laufbahnen bei der Bundeswehr.

Hinzu kommt die Förderung der Reserve. Davon profitiert nicht nur die Bundeswehr –  Reservistendienstleistende sollen vorzugsweise in jenen Bereichen Erfahrungen sammeln, die ihnen auch nach der Rückkehr zum Arbeitgeber von Nutzen sind.

Die Partnerunternehmen unterstützen dafür den Reservistendienst ihrer Mitarbeiter in der Bundeswehr – natürlich nur, soweit die betrieblichen Gegebenheiten eine Abstellung zulassen. So können ausgeschiedene Soldaten zeitweise für Reservistendienstleistungen zur Truppe zurückkehren und gleichzeitig als Multiplikatoren in ihren neuen Unternehmen wirken.

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